Roger Dubuis schuf die Excalibur Superbia, inspiriert von Stolz (Superbia), einer der sieben Todsünden im Christentum.
Ist er verrückt oder besessen?
Roger Dubuis hat möglicherweise die schwerwiegendste der „Sieben Todsünden“ begangen, die im Christentum als die sieben bösen Gefühle oder Begierden bekannt sind, welche die Wurzel der Sünde darstellen. Diese Sünde ist der Stolz, lateinisch „Superbia“. Stark verbunden mit Eitelkeit und Risikobereitschaft, scheint Superbia Roger Dubuis’ eigene obsessive Adrenalinsucht widerzuspiegeln. Angetrieben von diesem Wunsch, das Leben in vollen Zügen zu genießen, schuf Roger Dubuis Excalibur Superbia, das ultimative Totem für all jene, die im Spiel des Lebens ihr volles Potenzial ausschöpfen wollen.
Handaufzugs-Doppeltourbillon (Kal. RD108SQ). 28 Steine. 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Gehäuse aus 18-karätigem Gold (45 mm Durchmesser). Gangreserve ca. 72 Stunden. Wasserdicht bis 30 m. Weltweit auf ein Exemplar limitiert. Preis: 93 Millionen Yen (ohne MwSt.).
Die Excalibur Superbia ist aus palladiumplattiertem Weißgold gefertigt und mit 600 weißen Diamanten und blauen Saphiren besetzt. Inspiriert vom legendären Modell aus dem Jahr 2005, präsentiert sich das neue „Double Flying Tourbillon“-Uhrwerk RD108SQ als erstes detailgetreues Doppelregulator-Kaliber mit voluminösem Design und diamantbesetzter, sternförmiger Verzierung.
Beispielloser Einstellbereich

Die Excalibur Superbia beweist ihren Mut, Grenzen zu überschreiten, nicht nur durch das verwendete Metall oder die Anzahl der Edelsteine. Ihre wahre Kühnheit liegt darin, dass jeder einzelne Stein auf dem Flansch, der Lünette, dem Gehäuse und der Krone vierseitig und unsichtbar auf einer gewölbten Oberfläche gefasst ist. Diese unsichtbare Fassung, die schwierigste aller Fassungstechniken, ist auf einer gewölbten Oberfläche noch anspruchsvoller.
Kein Juwelier oder Uhrmacher hatte je zuvor eine solche Fassung versucht, und der Versuch an einer Herrenuhr war ein wahrhaft gewagtes und beispielloses Unterfangen. Auch das aufwendige Fassungsmuster dieses Meisterwerks ist einzigartig. Durch die Integration einer Konstruktion, die die Steine von hinten stützt, ist der Genfer Manufaktur von Roger Dubuis eine vollkommen unsichtbare Fassung gelungen, bei der nichts zwischen den Steinen sichtbar ist.
Der Grund, warum weltweit nur eines verfügbar ist

Die größte Herausforderung bei der Herstellung der Excalibur Superbia war der letzte Schritt des unsichtbaren Fassungsprozesses – das Einfräsen der Rillen –, wodurch perfekt ausgerichtete Dreiecksfacetten entstehen. Dies ist ein äußerst schwieriger Prozess für tetraedrische Steine. Das Einfräsen einer Rille dauert durchschnittlich 30 Minuten, was bedeutet, dass allein das Fassen der 600 Diamanten auf drei Flächen 900 Stunden in Anspruch nimmt. Hinzu kommen 420 Stunden für das Fassen von Gehäuse und Lünette, wobei die Zeit für das Schleifen der Steine noch nicht einmal berücksichtigt ist. Der gesamte Prozess dauert etwa dreimal so lange wie das Fassen von Baguette-geschliffenen Steinen in ein Gehäuse. Um den von Roger Dubuis angestrebten komplexen Stil zu erreichen, stellt die Excalibur Superbia zudem die zusätzliche Herausforderung dar, die Steine auf einer gekrümmten Oberfläche zu fassen.
„Memento Mori“ (Gedenke des Todes) ist auf dem Uhrwerk eingraviert.
Excalibur Superbia verkörpert eine gemeinsame Lebenseinstellung, die darauf ausgerichtet ist, das Leben in vollen Zügen zu genießen und Großes zu erreichen. In Anlehnung an die Tradition der Memento Mori Taschenuhr und als Erinnerung an den Satz „Das Leben ist kurz, also umarme es mit Freude, Begeisterung und Freiheit“ ist das Uhrwerk der Excalibur Superbia mit „Memento Mori“ graviert – ein Spruch, der künftig auf allen Hyperwatches des Hauses zu finden sein wird. Sich an den Tod zu erinnern bedeutet, sich an das Leben zu erinnern, und es ist zweifellos die aufregendste Art, Hyperhorologie zu erleben.
Inspirierte Kunst

Das künstlerische Design der Excalibur Superbia erinnert an die Arbeiten des Innenarchitekten Masakazu Shirane. Roger Dubuis, eine Marke, die sich von anderen abhebt, teilt viele ästhetische Vorlieben mit diesem Künstler, die sich in Zukunft weiterentwickeln dürften. Shirane sagte dazu:
Es ist mir eine Ehre, dass meine Arbeit diese neue Uhr inspiriert hat. Sie beweist, dass Kunst viele Dimensionen hat und neue Möglichkeiten eröffnet. Für mich ist die Roger Dubuis Superbia wie eine Zeitmaschine, die mich im Nu ins Wunderland entführt. Solche Welten möchte ich in meiner Arbeit immer erschaffen.

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