Hermès erweitert sein Sortiment um neue Varianten der Arceau L'Heure de la Lune, einer Uhr mit einzigartiger doppelter Mondphasenanzeige. Vier der neuen Modelle werden in Japan erhältlich sein. Die Markteinführung ist für die Zeit nach September 2020 geplant.

Hermès' ambitionierte Kreation, die es ermöglicht, die Mondphasen zu genießen, die die Menschen seit der Antike faszinieren.

Für die Hermès Arceau L'Heure de la Lune, eine Uhr mit innovativer Mondphasenanzeige, werden neue Modelle vorgestellt. In Japan werden vier Varianten erhältlich sein. Jedes Modell zeichnet sich durch ein anderes Gehäuse- und Zifferblattmaterial aus: drei Modelle mit Roségoldgehäuse und Zifferblatt aus schwarzem Sahara-Meteorit, Mond-Meteorit oder Lapislazuli sowie ein Modell mit Weißgoldgehäuse und Zifferblatt aus blauem Perlmutt.

Die Arceau L'Heure de la Lune ist ein einzigartiges Modell mit doppelter Mondphasenanzeige. Dies wird durch ein spezielles Modul mit 117 Teilen erreicht, das in das hauseigene Kaliber H1837 integriert ist. Mondphasen werden üblicherweise in einem kleinen, fächerförmigen Fenster auf dem Zifferblatt angezeigt, das das Zu- und Abnehmen des Mondes sichtbar macht. Dieses Modell nutzt jedoch das gesamte Zifferblatt als Bühne, um die Bewegung der Himmelskörper eindrucksvoll darzustellen. Das Zifferblatt ist aus edlen Materialien wie Meteorit und Lapislazuli gefertigt und erinnert an den Kosmos mit seinen unzähligen Sternen. Zwei Perlmuttmonde sind in das Zifferblatt eingelassen, darüber schweben zwei kleinere Zifferblätter. Diese kleineren Zifferblätter umrunden das Zifferblatt alle 59 Tage einmal und verdecken den Mond dabei zweimal. Der Mond bei 12 Uhr repräsentiert die Mondphase der Südhalbkugel, der Mond bei 6 Uhr die der Nordhalbkugel. Die Mondoberfläche ist realistisch dargestellt, doch die Südhalbkugel ziert ein von Designer Dimitri Rybalchenko raffiniert entworfener Pegasus – ein für Hermes typisches, subtiles Detail, das seine Wurzeln im Reitsport hat. Dieses Design und die Kreativität, die den Eindruck erwecken, einen Himmelskörper aus dem Weltraum zu betrachten, erklären, warum die Entwicklung des Moduls schwierige technische Herausforderungen mit sich brachte.
Die Mondphasenanzeige mag nicht so praktisch sein wie andere Funktionen, etwa die Datumsanzeige. Doch die Bewegung dieses uns so vertrauten Himmelskörpers einzufangen, übt eine unersetzliche Faszination aus – ein Phänomen, das den Ursprung der menschlichen Versuche, die Zeit in einem kleinen Gerät zu messen, bildet. Deshalb entwickelt sich die Mondphasenanzeige stetig weiter und übt eine anhaltende Faszination auf so viele Menschen aus.

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