[Olympische Spiele in Pyeongchang] Omega veröffentlicht Zeitmessungs-Highlights

2018.02.28

Nao Kodaira überquert die Ziellinie im Finale des 500-Meter-Eisschnelllaufs der Frauen und erzielt dabei einen neuen olympischen Rekord von 36,94 Sekunden.

 Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang, die am Freitag, dem 9. Februar, begannen, endeten am Sonntag, dem 25. Februar. Laut Omega, dem offiziellen Zeitnehmer der Spiele, wurden während der Spiele rund 800.000 Zeitmesswerte erfasst, darunter drei neue Weltrekorde und 25 neue olympische Rekorde.

 Bei Olympischen Spielen messen sich Athleten im Zehntelsekundenbereich oder sogar noch schneller. Dies erfordert von Omega eine noch präzisere Zeitmessung. Um dies zu ermöglichen, hat Omega Fotozellen (optische Zeitmessgeräte) entwickelt, die Zeiten bis auf 1/1000 Sekunde genau messen können, Scan-O-Vision Myria, das 10.000 digitale Bilder pro Sekunde aufnehmen kann, sowie Blitzgeräte und Tongeneratoren, die den Start des Rennens signalisieren und gleichzeitig die Zeitmessung starten. Nach den Olympischen Spielen in Pyeongchang veröffentlichte Omega Highlights der mit diesen Geräten erfassten Zeitmessdaten und hob Szenen hervor, die besonders präzises Timing erforderten. Hier sind einige Highlights.

 Im Zweierbob der Männer gewannen sowohl das kanadische als auch das deutsche Team Gold mit einer Zeit von 3 Minuten und 16,86 Sekunden. Bei den Olympischen Spielen variiert die Anzahl der Dezimalstellen je nach Disziplin, und im Bobsport sind Rekorde bis auf die Hundertstelsekunde genau gültig. Wäre Bobfahren eine Sportart, bei der die Zeiten auf die Tausendstelsekunde genau gemessen würden, wäre dieser ungewöhnliche Vorfall möglicherweise nicht passiert. Dies verdeutlicht, wie wichtig die Zeitmessung in Geschwindigkeitssportarten ist. Die hochpräzise Zeitmessung von OMEGA ist eine der tragenden Säulen der Olympischen Spiele.

Im Viertelfinale des 1000-Meter-Shorttrack-Rennens der Männer lagen drei Läufer dicht beieinander. Mithilfe der Zielfotokamera Scan-O-Vision Mirlia wurde der Sieg des Ungarischen Xiaolin Sandor Liu mit einer Zeit von 1 Minute 24,012 Sekunden bestätigt. Er lag nur 0.03 Sekunden hinter dem Zweitplatzierten Charles Hamelin aus Kanada. Robert Pukitis aus Lettland, der 0.07 Sekunden hinter dem Zweitplatzierten ins Ziel kam, schied aus.


Der Kampf um Platz zwei im 5000-Meter-Eisschnelllauf der Männer war hart umkämpft. Der Kanadier Ted-Jan Bloemen, der die Silbermedaille gewann, und der Norweger Sverelunde Pedersen, der Bronze holte, überquerten die Ziellinie fast zeitgleich. Laut Scan-O-Vision Myria betrug der Zeitunterschied zwischen ihnen lediglich 0.002 Sekunden. Dies bewies einmal mehr, dass die Zeitmessung bei Olympischen Spielen mitunter eine Genauigkeit von bis zu einer Tausendstelsekunde erfordert.


Omegas Zeitmessgeräte. (Unten links) Scan-O-Vision Mylia. Eine Zielfotokamera, die 10.000 Digitalbilder pro Sekunde aufnehmen kann. (Rechts) Blitzgerät. Beim Auslösen signalisieren Blitzlicht und Ton den Start des Rennens und aktivieren gleichzeitig die Zeitmessanlage. (Oben links) Fotozelle. Seit 1948 bei den Olympischen Spielen im Einsatz. Sie befindet sich an der Ziellinie und sendet einen Lichtstrahl aus. Ihre Aufgabe ist es, die Zeitmessung zu beenden, sobald der führende Athlet die Ziellinie überquert, also wenn seine Schlittschuhe das Infrarotlicht berühren.


Kontaktinformationen: Omega Kundencenter Tel. 03-5952-4400