Die 1962 auf Wunsch des Astronauten Scott Carpenter entwickelte „Cosmonaut“ ist ein Modell, das auf der Fliegeruhr „Navitimer“ basiert, jedoch mit einer 24-Stunden-Anzeige. Über 60 Jahre nach ihrer Entstehung wurde ein neues Sondermodell herausgebracht: die „Navitimer B02 Chronograph 41 Cosmonaut Artemis II“. Die Besatzung der kürzlich zur Erde zurückgekehrten Artemis II trug übrigens genau diese Uhr während ihrer Mission.

Die "Navitimer B02 Chronograph 41 Cosmonaut Artemis II" ist eine Uhr voller Träume vom Weltraum.
Am 13. April 2026 brachte Breitling seinen neuen „Navitimer B02 Chronograph 41 Cosmonaut Artemis II“ heraus, eine auf 450 Stück weltweit limitierte Auflage.

Handaufzug (Kal. B02). 39 Steine. 28.800 Halbschwingungen/Stunde. Gangreserve ca. 70 Stunden. Edelstahlgehäuse (41 mm Durchmesser, 13 mm Höhe). Wasserdicht bis 3 ATM. Limitierte Auflage von 450 Stück weltweit. 1.661.000 Yen (inkl. MwSt.).
Die „Cosmonaut“-Kollektion begann 1962 mit einem Modell, das auf Wunsch des amerikanischen Astronauten Scott Carpenter entwickelt wurde. Er wünschte sich eine spezielle Navitimer mit 24-Stunden-Anzeige für den Einsatz im Orbit an Bord des Raumschiffs Aurora 7. Unter Beibehaltung des charakteristischen Rechenschiebers der Navitimer wurde dieses Modell so modifiziert, dass es 24 Stunden anzeigte und somit die Unterscheidung zwischen Tag und Nacht auch im Orbit ermöglichte, wo Sonnenaufgang und Sonnenuntergang etwa alle 90 Minuten stattfinden. Am 24. Mai desselben Jahres nahm Carpenter diese Uhr an Bord der Aurora 7 mit ins All.
Ein Hauptmerkmal des neuen Modells, das am 13. April 2026, mehr als 60 Jahre nach seiner Entstehung, auf den Markt kommt, ist das Zifferblatt aus galaxieblauem Meteoritengestein. Dieses hauptsächlich aus Eisen und Nickel bestehende Gestein weist beim Ätzen eine sogenannte Widmanstätten-Struktur auf. Dadurch ist jedes Zifferblatt ein Unikat. Breitling-CEO Georges Kern sagte zur Veröffentlichung des Modells: „Die Cosmonaut wurde für die Raumfahrt entwickelt. Die Verwendung von Materialien aus dem Weltraum in ihrem Design ist Ausdruck der Neugier auf das Unbekannte, die auch heute noch die treibende Kraft der Weltraumforschung ist.“

Das Gehäuse mit 41 mm Durchmesser erinnert an die ursprüngliche Cosmonaut, während das Meteoriten-Zifferblatt, der schwarze Rechenschieber, der rote Chronographen-Sekundenzeiger und die roten Akzente auf einigen Skalen ein neues Design ergeben. Das blaue Alligatorlederarmband harmoniert perfekt mit dem Zifferblatt.

Das Breitling-Manufakturkaliber B02 und das auf dem Saphirglas aufgedruckte Logo der Artemis II Mission lassen sich durch den transparenten Gehäuseboden bewundern. Die Gravuren „Artemis II“ und „One of 450“ unterstreichen die Exklusivität dieser Uhr.
Der Kosmonaut ist mit dem Universum verbunden
Selbst nachdem die ursprünglich für Astronauten entworfene Cosmonaut in den allgemeinen Handel kam, zierte sie noch jahrzehntelang die Handgelenke von Astronauten.
John Glenn, der erste Amerikaner im Erdorbit, trug im Alltag eine Navitimer Cosmonaut Ref. 809. Auch James McDivitt, Kommandant von Gemini 4 und Apollo 9, wählte eine Navitimer Cosmonaut Mk. 5 als seine persönliche Uhr. Claudie Hegneret, Frankreichs erste Astronautin, trug während ihrer Sojus-TM-24-Mission 1996 eine Cosmonaut am linken und eine Breitling Aerospace am rechten Handgelenk.
Zuletzt, im Jahr 2022, trug Astronaut Robert Hines während seiner Mission an Bord des Dragon-Raumschiffs zur Internationalen Raumstation eine Navitimer B-1 Limited Edition. Im Juli 2025 trug der polnische ESA-Astronaut Sławż Uznanowski-Wyżiniewski während seines 20-tägigen Weltraumflugs ebenfalls eine 24-Stunden-Navitimer.
Am 11. April 2026 (japanischer Zeit; Abend des 10. nach US-Ostküstenzeit) kehrte die Besatzung von Artemis II, der ersten bemannten Mondmission seit einem halben Jahrhundert seit dem Apollo-Programm der NASA im Jahr 1972, zur Erde zurück und trug bei ihrer Rückkehr die neu angekündigten Modelle.
Mit ihrem Design und ihrer Kollektionsgeschichte ist die Cosmonaut eine Armbanduhr, die es Ihnen ermöglicht, über das Universum nachzudenken.



