Der Cartier Watch Makers of Tomorrow Award wurde 1995 ins Leben gerufen. Bewerbungen für die 28. Ausgabe des Preises, die 2025 verliehen wird, sind ab sofort möglich. Bewerbungsschluss ist Freitag, der 31. Oktober (MEZ). Das diesjährige Thema lautet „Zeit neu denken und wahrnehmen“. Zukünftige Uhrmacher sind aufgerufen, neue Ideen einzureichen. Teilnahmeberechtigt sind Personen, die eine entsprechende Ausbildung oder einen Kurs in der Schweiz, Frankreich, Belgien oder Deutschland absolviert haben. Japan ist derzeit nicht teilnahmeberechtigt. Dieser Preis unterstreicht Cartiers Engagement für die Förderung von Nachwuchstalenten.
Cartier Uhrmacher von Morgen-Preis für Uhrmacher
Cartier gründete 1993 das Cartier Watchmaking Institute (IHC) in der Schweiz. Das hauseigene Institut hat sich der Talentförderung und der Weitergabe von Know-how verschrieben. Das Forschungszentrum, das Auszubildenden und Kunsthandwerkern der Cartier-Manufaktur offensteht, dient seit seiner Gründung als Anlaufstelle für die Entdeckung und Förderung junger Uhrmachertalente. Das Kursangebot umfasst Uhrmacherei, Polieren, Mikrotechnik und Mechanik. Bislang haben fast 200 Auszubildende dort ihre Ausbildung absolviert. Jährlich vertiefen rund 100 Mitarbeiter ihre Fachkenntnisse durch spezialisierte Kurse und praktische Schulungen. Die Existenz dieses Instituts ist das Ergebnis von Cartiers Pionierarbeit seit der Gründung im Jahr 1847, die Weitergabe und Bewahrung von Fachwissen zu fördern, Traditionen zu schützen und gleichzeitig die Entwicklung neuer Fähigkeiten zu unterstützen.
Um diese Initiative weiter voranzutreiben, rief das Forschungszentrum 1995 den Preis „Cartier Watch Makers of Tomorrow“ ins Leben.

Mit dem Preis soll die nächste Generation von Uhrmachertalenten gefördert werden. Er steht jungen Uhrmachern offen (es gibt jedoch keine Altersbegrenzung für Bewerber) und ruft jedes Jahr dazu auf, neue Uhrwerkideen zu einem bestimmten Thema einzureichen.
Die diesjährige Produktion basiert auf dem Uhrwerk einer Tischuhr.
Das Thema der diesjährigen Cartier Watch Makers of Tomorrow Awards lautet „Shifting the Balance: Reading and Perception Time Differently“ – ein Thema, das zu freiem Denken und Kreativität aufruft, die nicht an traditionelle Zeitanzeigen gebunden sind.
Die Bewerber werden ein Stück entwerfen, das auf der Bewegung einer Pendeluhr (Tischuhr) basiert, einem seit über einem Jahrhundert ikonischen Zeitmesser von Cartier.
Das diesjährige Thema spiegelt die neuesten Trends der Cartier-Uhrmacherkunst wider. Auf der Watches & Wonders Geneva im April in Genf präsentierte die Marke die Tank à Guichet aus ihrer Cartier Privé Kollektion. Inspiriert vom Originalmodell aus dem Jahr 1928, verzichtet dieses Modell auf Zeiger und verfügt stattdessen über einen springenden Stunden- und einen schleppenden Minutenzeiger, der Stunden und Minuten durch zwei kleine Fenster auf der Platine anzeigt.

Dieses einzigartige Design zeugt von Cartiers herausragender Uhrmacherkunst und verkörpert die Essenz der Cartier-Tradition. Neben der in diesem Jahr erschienenen Tank à Guichet hat Cartier weitere Uhren kreiert, die kühnes Design mit innovativer Technologie verbinden.


Termin nach Antragstellung
Wer sich für den Cartier Watch Makers of Tomorrow Prize bewerben möchte, kann dies über die entsprechende Website tun (https://apply.prixcartiertalentshorlogersdedemain.cartier.com/submit), das ein Präsentationsvideo, eine Projektbeschreibung und Skizzen umfasst.
Das Programm richtet sich an Uhrmacherlehrlinge im dritten und vierten Lehrjahr ihrer Grundausbildung in der Schweiz, Frankreich, Belgien und Deutschland sowie an Auszubildende im ersten und zweiten Lehrjahr ihrer höheren Berufsausbildung im Uhrmacherhandwerk. Wie bereits erwähnt, gibt es keine Altersbegrenzung. Bewerber müssen Französisch, Englisch oder Deutsch in Wort und Schrift beherrschen.
Nach Prüfung der Bewerbungen wählt eine fünfköpfige Jury aus Uhrmacherexperten Anfang Dezember sechs Uhrmacher und sechs Uhrmacherlehrlinge aus. Die zwölf ausgewählten Kandidaten arbeiten drei Monate lang bis zu 80 Stunden an ihren Projekten. Während dieser Zeit erhalten sie individuelle Unterstützung von einem externen Cartier-Experten ihrer Wahl. Am Ende des Entwicklungszeitraums reichen die Kandidaten einen finalen Prototyp und ein Entwicklungslogbuch (mit Skizzen und Fotos) ein. Die zwölf Finalisten präsentieren ihre Projekte der Jury 2014 im Maison des Métiers d'Art in La Chaux-de-Fonds, Schweiz. Die Preisverleihung findet im darauffolgenden Frühjahr statt.
Die Jury setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Roy Davidoff: Mitbegründer von Roy & Sacha Davidoff SA, Experte für Vintage-Uhren
Pascal Lepou: Direktor der Cartier-Kollektion
Natalie Marinoni, Assistenzkuratorin, Internationales Uhrenmuseum
Pascal Labessou, Vizepräsident der Fondation de la Haute Horlogerie, Uhrensammler und Experte
- Kari Voutilainen; Unabhängiger Uhrmacher

Für nähere Informationen besuchen Sie bitte die offizielle Website.
Offizielle Website
http://prixcartiertalentshorlogersdedemain.com/
FAQ
https://www.prixcartiertalentshorlogersdedemain.com/en-US/faq
„Ein Ort der freien Meinungsäußerung, der die Uhrmacherkunst von morgen prägen kann“
Karim Drishi, Senior Vice President und Chief Operating Officer, kommentierte die Auszeichnung wie folgt: „Seit 30 Jahren verkörpert diese Auszeichnung das Engagement des Hauses, junge Talente zu entdecken und zu fördern und allen Uhrenliebhabern die Möglichkeit zu geben, ihre einzigartigen Ideen zu verwirklichen und gleichzeitig die Tradition der Exzellenz in diesem Spezialgebiet fortzuführen. Zur 28. Ausgabe im Jahr 2025, die unter dem Motto ‚Shifting the Balance‘ steht, freuen wir uns auf innovative Interpretationen, die neue Möglichkeiten der Zeitmessung eröffnen. Verwurzelt im Pioniergeist des Hauses, wird die Auszeichnung eine Plattform für freie Meinungsäußerung sein, auf der Technologie, Innovation und kühne Kreativität zusammenkommen, um die Uhrmacherei von morgen zu gestalten.“



