Die neue Taschenuhr von Louis Vuitton, die Escale en Amazonie, verfügt über einen Automaten und eine Minutenrepetition.

AKTUELLES NACHRICHTEN
2025.05.28

Louis Vuitton präsentiert seine bisher komplizierteste Uhr, inspiriert von der üppigen Landschaft des Amazonas-Regenwaldes. Die neue Taschenuhr Escale en Amazonie ist eine Hommage an Reisen und Abenteuer und vereint atemberaubend filigrane Automaten- und Minutenrepetitionsmechanismen mit grenzenloser Handwerkskunst.

Louis Vuitton Escale in Amazonien

Louis Vuitton „Escale en Amazonie“

Louis Vuitton Escale in Amazonien

Louis Vuitton „Escale en Amazonie“ Ref.W1CR10
Handaufzug (Kal. LFT AU14.03). 72 Steine. 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve ca. 8 Tage. Gehäuse besetzt mit 60 im Baguetteschliff geschliffenen Edel- und Farbedelsteinen mit einem Gesamtgewicht von 3.85 Karat (31 Smaragde, 13 Tsavorite, 11 Turmaline, 5 gelbe Saphire). Gehäuse aus 18-karätigem Weißgold (50 mm Durchmesser, 19 mm Dicke). Wasserdicht bis 30 m. Unikat. Preis: 10.219.000 Yen (inkl. MwSt.).

 Diese Uhr, die bisher komplizierteste des Hauses, markiert ein neues Kapitel in der außergewöhnlichen Kreation der La Fabrique du Temps Louis Vuitton. Die in Genf ansässige Manufaktur vereint ein vollständig integriertes, hauseigenes Know-how höchster Uhrmacherkunst, darunter die La Fabrique des Boitiers (Gehäusebau), die La Fabrique des Movements (Werkstückfertigung) und die La Fabrique des Arts (Zifferblattherstellung und Kunsthandwerk). Jede dieser Abteilungen trägt maßgeblich zur Entstehung dieses außergewöhnlichen Zeitmessers bei.

Das Ziel dieser Taschenuhr, dem ersten Modell der Kollektion „Escale Autour du Monde“, ist der Amazonas-Regenwald – eine atemberaubende Landschaft mit Wasserfällen und Felsformationen, üppiger Vegetation und einer vielfältigen Tierwelt. Inspiriert von der einzigartigen Naturschönheit dieser südamerikanischen Region, hat La Fabrique du Temps Louis Vuitton auf dem Zifferblatt eine Miniaturwelt geschaffen, die sich mit der Bewegung der Teile bei 6 Uhr wie eine kleine Geschichte entfaltet.

 

 Ein langes Holzkanu, beladen mit einem Louis-Vuitton-Koffer, öffnet sich langsam, während es durch üppiges Laub gleitet. Verspielte und neugierige Tiere sind fasziniert von der goldenen Monogram-Blume, die sich entfaltet. Zwei Papageien neigen Kopf und Flügel, eine Schlange wiegt fragend Kopf und Schwanz, und ein Affe erkundet die Umgebung, während er ein großes Blatt umklammert. Im Zentrum der Szene, auf 12 Uhr, befindet sich ein dreidimensionaler, goldfarbener Kompass, der sich in seinem eigenen Tempo dreht. Sieben animierte Zifferblätter werden durch insgesamt 15 bewegliche Teile zum Leben erweckt, jedes mit seiner eigenen Bewegung und seinem eigenen Tempo, wodurch die Schönheit der Natur hervorgehoben wird.


Die erste Taschenuhrenkollektion

Louis Vuitton Escale in Amazonien

Die große Farbvielfalt des Papageis erforderte immense Geduld und Erfahrung. Die Verwendung von leuchtend rotem Emaille, einer der empfindlichsten Emaillefarben, erschwerte die Aufgabe zusätzlich. Die Kunsthandwerker mussten zudem die Technik der Arbeit mit winzigem, durchscheinendem Emaille beherrschen und fünf Materialschichten auftragen, um die unzähligen Details, wie beispielsweise die feinen Blattadern, herauszuarbeiten. Die Schlange hingegen benötigt vier Schichten durchscheinenden Emaille über ihren winzigen, ineinander verschlungenen Elementen, wodurch ein zarter Farbverlauf entsteht.

 Bislang waren Louis Vuitton Taschenuhren nur auf Sonderbestellung erhältlich, doch nun hat das Modehaus seine erste Taschenuhrenkollektion auf den Markt gebracht. Das erste Modell ist die Escale en Amazonie.

Miniatur-Louis-Vuitton-Koffer

Louis Vuitton Escale in Amazonien

 Die Kunst der Kofferherstellung für stilbewusste Reisende lebt in Louis Vuittons neuer Taschenuhrenkollektion „Escale Autour du Monde“ weiter. Jede Taschenuhr ziert ein handgefertigter Miniatur-Louis-Vuitton-Koffer auf dem Zifferblatt, und ein markanter, drehbarer Kompass bei 12 Uhr dient als Wegweiser und Symbol für den abenteuerlustigen Reisenden. Jedes Zifferblatt repräsentiert ein anderes Transportmittel.

60 Baguette-geschliffene Edelsteine ​​zieren das Zifferblatt

Louis Vuitton Escale in Amazonien

Das Escale-Etui ist ebenso legendär. Es verkörpert die meisterhafte Handwerkskunst von Louis Vuitton und ist eine Hommage an den Koffer. Das Escale-Taschenuhrenetui wird in der hauseigenen Manufaktur La Fabrique des Boitiers gefertigt und ist mit 60 Baguette-geschliffenen Edelsteinen – Smaragden, Tsavoriten, Turmalinen und gelben Saphiren – verziert, die das Zifferblatt umgeben und einen faszinierenden Farbverlauf erzeugen. Wie ein Miniatur-Louis-Vuitton-Koffer schützt das Escale-Etui seit jeher die kostbarsten Objekte.

Kaliber LFT AU14.03

Kaliber LFT AU14.03

Das handaufgezogene Kaliber LFT AU14.03, das die faszinierende Szene aus sieben Animationen und 15 beweglichen Teilen auf dem Zifferblatt zum Leben erweckt, wurde vollständig im eigenen Haus entwickelt und ist das komplexeste mechanische Uhrwerk, das jemals von La Fabrique du Temps Louis Vuitton hergestellt wurde.

Dieses mit „LFT“ gestempelte Uhrwerk verfügt nicht nur über eine Minutenrepetition, die die Stunden, Viertelstunden und Minuten schlägt, sondern auch über einen der beliebtesten Mechanismen der Uhrmacherei: ein Tourbillon, das ursprünglich zur Verbesserung der Genauigkeit von Taschenuhren erfunden wurde.

 Ein einziger Uhrmacher montiert das Uhrwerk von Anfang bis Ende und veredelt jedes einzelne Teil bis ins kleinste Detail. Viele dieser Komponenten sind sorgfältig verborgen, doch die Schönheit des Uhrwerks steht im Vordergrund. Man denke beispielsweise an die exzellente Fasenarbeit mit insgesamt 646 Innenwinkeln, die die Kanten der Komponenten und Brücken, ja sogar die Zähne der Räder, hervorheben und ein faszinierendes Licht- und Reflexionsspiel erzeugen.

Die Stunden- und Minutenzeiger befinden sich auf der Gehäuserückseite.

Louis Vuitton Escale in Amazonien

 Die beiden Zeiger für Stunden und Minuten befinden sich derweil auf dem Gehäuseboden anstatt auf dem Zifferblatt. Dadurch kann das Miniaturtheater des Zifferblatts in seiner ganzen Pracht getreu zur Geltung kommen und dient gleichzeitig als weitere subtile Hommage an die Geschichte der Taschenuhren.

Hochglanzpolierte Teile

 Jedes einzelne Uhrwerksbauteil ist mit größter Sorgfalt gefertigt, vom Federhaus und den handgravierten Brücken bis hin zur aufwendigen Handveredelung zahlreicher Komponenten. Dazu gehören alle Schrauben, Monobloc-Gongs, der Tourbillonkäfig und die Sperrklinken, deren Schleifen, Formen und Polieren drei Wochen in Anspruch nehmen. Um dem kostbaren Wert des Uhrwerks gerecht zu werden, sind die Krappen zur Rubinfassung erstmals aus Gelbgold gefertigt, während das Tourbillon-Verbindungsrad aus massivem Gold besteht. Weitere Details sind der prestigeträchtige Genfer Streifenschliff auf der Oberseite des Uhrwerks, der die Brücken freilegt, und die Zeiger, die mit traditionellen Härteverfahren gebläut wurden. Insgesamt benötigte die Montage und Handveredelung dieses historischen und bahnbrechenden Uhrwerks 500 Stunden. Es stellt die exquisiteste Veredelung dar, die Louis Vuitton je angewendet hat, und den höchsten Standard der Uhrmacherkunst.

Traditionelle Handwerkskunst auf dem Zifferblatt

 Die meisterhafte Gravurkunst ist für diese Kreation von zentraler Bedeutung und verleiht den beweglichen Teilen der Taschenuhr eine humorvolle und lebensechte Anmutung. Dank der meisterhaften Handgravurkunst und des Fachwissens von La Fabrique des Arts verleiht das auf einer hauchdünnen Goldschicht kunstvoll ausgeführte Basrelief den Szenen auf dem Zifferblatt Tiefe und Dimension.

 Das Schlangenmotiv, beispielsweise weniger als einen Zentimeter lang, ist mit Hunderten von Schuppen übersät, die die Bewegungen und Gelenke eines Reptils nachempfinden. Die Federn des Papageis scheinen im Wind zu wiegen, und seine Krallen, die auf einem Ast ruhen, wirken, als ob er zum Abflug bereit wäre. Das mit Schätzen beladene Kanu hingegen war eines der anspruchsvollsten Motive. Das Gold in unterschiedlichen Tiefen zu schnitzen, um die Textur von Baumrinde nach und nach zu erzeugen, war ein schwieriger Prozess. Die Fertigstellung dieser Komponenten dauerte insgesamt 140 Stunden. Jede dieser Komponenten, Schlüsselelemente der Geschichte, die sich auf dem Zifferblatt entfaltet, musste extrem leicht sein, damit sie sich sanft und anmutig im Einklang mit ihren natürlichen Bewegungen wiegen konnten.

Außergewöhnliche Emailliertechnik (Miniatur-Emaille)

 Die Herausforderung bestand darin, eine Farbpalette auszuwählen, die die spektakuläre Landschaft des Amazonas mit ihrer üppigen Vegetation möglichst präzise wiedergibt. Insgesamt wurden 31 Farben ausgewählt, darunter verschiedene Grün-, Blau-, Braun- und Weißtöne. Diese Palette wurde durch drei Emaillearten erweitert: transluzent, opak und opalisierend-irisierend. Jede dieser Arten besitzt einzigartige Eigenschaften hinsichtlich der Lichtdurchlässigkeit und erzeugt so atemberaubende Effekte von Helligkeit, Brillanz und Tiefe. Um die präzise und satte Farbpalette des Zifferblatts zu reproduzieren, waren schließlich rund 30 Brennvorgänge erforderlich, von denen jeder das Risiko von Bruch oder Beschädigung barg.

 Für den atemberaubenden Wasserfall-Effekt im Hintergrund des Zifferblatts wurde eigens Miniatur-Emaille verwendet, die verschiedene Weiß-, Grün- und Blautöne kombiniert. Diese Farben sind gekonnt vermischt und aufgetragen, um eine verschwommene Textur zu erzeugen, die an einen echten Wasserfall erinnert – eine besonders anspruchsvolle Aufgabe in der Emaille-Kunst. Auch die Palmen sind mit viel Liebe zum Detail in verschiedenen Schattierungen von Miniatur-Emaille gestaltet und erzeugen so ein Gefühl von optischer Tiefe und Weite.

 Die Miniatur-Emaille erweckt die animierten Elemente auf dem Zifferblatt, wie Schlange, Affe und Kanu, zum Leben und verleiht den Tieren erstaunlich detaillierte und lebensechte Züge. Da die Gravurelemente so klein sind, erfordert der Prozess höchste Präzision, denn eine zu dicke Emailleschicht oder ein Verlaufen der Emaille würde die natürliche Bewegung des Motivs beeinträchtigen. Der Affe beispielsweise behält dank des präzisen Auftragens von sieben Farben Miniatur-Emaille die richtige Dicke. Die Emaille erzeugt zudem einen cabochonartigen Effekt mit ihren glitzernden, abgerundeten Kanten, der den verspielten, detailreichen Gesichtsausdruck des Affen zusätzlich hervorhebt.

Außergewöhnliche Emailliertechniken (Paillonné-Email)

 Eine weitere anspruchsvolle Aufgabe war das Aufbringen der Paillonné-Emaille auf das gesamte Zifferblatt. Diese Technik ist besonders schwierig, da sie feines und zerbrechliches Blattgold erfordert. Dünne Paillonné-Streifen werden sorgfältig einzeln zwischen den einzelnen Monogramm-Blumenmotiven und auf jedem Miniaturelement platziert. Die übrigen grafischen Elemente des Zifferblatts sind nahtlos mit Paillonné-Emaille verziert. Dieses Verfahren ist maßgeblich für die Brillanz und die Transparenz der Goldfarbe des Flusses verantwortlich.

Miniatur-Emaille auf Saphirglas gemalt

 Erwähnenswert ist auch, dass bei Louis Vuitton erstmals das Saphirglas einer Uhr mit Miniatur-Emaille verziert wurde. Satte grüne Blätter zieren das Glas und verleihen dem Zifferblatt darunter eine zusätzliche Ebene an Raffinesse und Ausdruckskraft. Die fünf Farben der Miniatur-Emaille, die auf das Saphirglas aufgetragen werden, sind besonders empfindlich; nach dem Brennen fixiert sich die Farbe schnell, daher musste der erste Pinselstrich perfekt sitzen und durfte keinen Fehler verzeihen.


Kontaktinformationen: Louis Vuitton Kundenservice Tel. 0120-00-1854


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