Jaquet Droz hat ein einzigartiges Schmuckstück geschaffen, indem es das Motiv einer japanischen Samurai-Maske respektierte und gleichzeitig in Farbe und Form neue Wege beschritt. Für die Realisierung des Tourbillon Skeleton Sapphire – Bushido waren zahlreiche erfahrene Kunsthandwerker aus den Bereichen Gravur, Malerei, Emaillierung und Fassung beteiligt. Wie immer bei Jaquet Droz handelt es sich um ein Unikat – ein Einzelstück weltweit.

Tourbillon Skeleton Sapphire – Bushido

Automatikwerk (Kal. Jaquet Droz 2625SQ). 30 Steine. 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve ca. 8 Tage. Gehäuse aus Saphirglas (Durchmesser 42 mm, Dicke 13.76 mm). Wasserdicht bis 30 m. Preis: CHF 427.000.
Im Ausland als „Samurai“ bekannt, sind Krieger seit Jahrtausenden fester Bestandteil der japanischen Folklore und existieren zwischen Realität und Legende. Masken in der japanischen Kultur – man denke an Noh und Kabuki – sind weit mehr als nur Dekoration; fast 140 Maskenarten sind offiziell registriert. Masken im Bushido (dem Ehrenkodex der Samurai) nehmen jedoch eine besondere Stellung ein. Menpo-Masken müssen die sieben Kernwerte des Ehrenkodex verkörpern (Rechtschaffenheit, Höflichkeit, Mut, Ehre, Güte, Aufrichtigkeit und Loyalität), die Macht des Trägers demonstrieren, Feinde in Furcht versetzen, spirituellen Schutz bieten und Respekt vor Älteren zum Ausdruck bringen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, übernahmen Samurai-Masken auch einige Merkmale japanischer Götter und Dämonen.
Eine aufwendig gestaltete Gesichtsmaske

Das Saphirgehäuse gibt den Blick auf die exquisiten Details frei. Während der Großteil der Frontplatte handbemalt ist, sind die Hörner aus transluzentem Emaille gefertigt. Es gibt keine flachen Oberflächen, und der rotgoldene Sockel wird durch gravierte, goldumrandete Augen, Nase und Mund akzentuiert. Erstmals bei Jaquet Droz wurden Murano-Glasperlen eingesetzt, um die jadegrüne Grundfarbe und die markanten roten Akzente der beiden handbemalten Zeiger hervorzuheben.
Komplizierte interne Bewegungsabläufe

Diese Uhr ist mit einem komplexen Uhrwerk ausgestattet, das durch ein Tourbillon bei 12 Uhr und ein Federhaus bei 6 Uhr ausbalanciert wird. Dank eines einzigartig skelettierten Rotors aus Rotgold sind diese beiden Mechanismen durch den Gehäuseboden sichtbar. Die Rückseite des Zifferblatts ist mit einem filigranen Kirschblütenmuster handbemalt. Während die Rückseite eines gravierten Schmuckstücks oft poliert, wird sie selten bemalt.

Der Schnitz- und Färbeprozess erfordert das Geschick des Handwerkers.



