Seiko ist seit der Markteinführung der First Diver, Japans erster vollwertiger Taucheruhr, im Jahr 1965 eine führende Marke in der Herstellung von Taucheruhren. Die Seiko Prospex Sportuhrenlinie führt diese Tradition heute fort und bietet eine breite Modellpalette – von professionellen Uhren bis hin zu sportlichen Alltagsuhren. Diesmal stellen wir Ihnen die SBDC101 vor, eine modernisierte Version der First Diver.
Artikel veröffentlicht am 9. Juli 2023

Eine Alltagsuhr, die die Geschichte der Seiko-Taucheruhren fortführt.
Die Geschichte der Taucheruhren von Seiko begann mit der Markteinführung der ersten vollwertigen mechanischen Taucheruhr Japans im Jahr 1965. Seitdem hat Seiko kontinuierlich zur Weiterentwicklung von Taucheruhren beigetragen, die Unterstützung von professionellen Tauchern und Abenteurern auf der ganzen Welt gewonnen und einen bedeutenden Beitrag zur Etablierung von Taucheruhrenstandards bei JIS (Japanische Industriestandards) und ISO (Internationale Organisation für Normung) geleistet.

Dieses Modell, die SBDC101, ist eine moderne Weiterentwicklung der First Diver, dem Ausgangspunkt dieser Entwicklung. Oben abgebildet ist die First Diver.
Die moderne Version, die SBDC101, ist dem Originalmodell in puncto Zifferblattdesign, Gehäuse- und Bandanstoßform nahezu identisch. Die einzigen Designunterschiede liegen in der Form der Zeiger und der Markierung in Form eines umgekehrten Dreiecks am unteren Rand der Lünette. Die Zeiger wurden von einfachen Stabzeigern zu spitz zulaufenden Zeigern weiterentwickelt, was die Ablesbarkeit und den luxuriösen Eindruck verbessert.

Automatikwerk (Kal. 6R35). 24 Steine. 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve ca. 70 Stunden. Edelstahlgehäuse (Durchmesser 40.5 mm, Dicke 13.2 mm). Wasserdicht bis 200 m. Preis: 159.500 Yen (inkl. MwSt.).
Das Gehäuse ist mit einem Durchmesser von 40.5 mm kompakt und damit vergleichbar mit anderen Uhren der Marke. Die Dicke von 13.2 mm ist angesichts der Wasserdichtigkeit bis 200 m nicht zu hoch.
Gehäuse und Armband sind komplett satiniert, lediglich die Kanten der Gehäuseoberseite sind poliert. Es ist nicht hochglanzpoliert, sondern besitzt einen dezenten Glanz, der den robusten Charakter der Uhr unterstreicht. Selbst wenn sie im Laufe der Zeit Kratzer bekommt, wirkt sie dadurch nur noch edler. Insofern ist sie ein Modell, das man bedenkenlos tragen kann.
Ein dickes Armband, das gut mit dem Kopf harmoniert.
Dank der kurzen Bandanstöße ließ sich die Uhr an meinem Handgelenk mit einem Umfang von 15 cm angenehm tragen. Das Uhrengehäuse ist aufgrund der Wasserdichtigkeit bis 200 m nicht besonders leicht, aber das Armband ist dick, sodass die Balance gut ist.
Das ist wahrscheinlich Geschmackssache, aber da das Armband schwer ist, kann jedes zusätzliche Gewicht dazu führen, dass es wackelt. Daher denke ich, dass eine genaue Anpassung für einen guten Sitz sorgt.
Das Armband ist mit einem Stiftverschluss versehen, daher bat ich Doi aus der Redaktion von Chronos Japan, fünf Glieder zu entfernen, um es anzupassen. Es sind jedoch noch genügend Glieder vorhanden, sodass es auch an schmalen Handgelenken bequem getragen werden kann.
Der Verstellmechanismus der Schnalle war beim Anpassen eine große Hilfe. Die einseitige Schnalle verfügt über vier Feineinstellungen, und der Federsteg ermöglicht eine einfache Justierung.

Obwohl diese Verstellfunktion ursprünglich für Taucher gedacht war, ist sie auch im Alltag nützlich, da sich der Handgelenkumfang je nach körperlicher Verfassung (z. B. Schwellungen) unerwartet verändern kann. Die Schnalle ist jedoch recht dick, sodass sie beim Arbeiten am Schreibtisch für manche etwas störend sein könnte.
