Die Genfer Manufaktur Label Noir hat in Zusammenarbeit mit dem Sportwagen-förmigen Tischuhrenhersteller Timefast von Lepe das komplett schwarze Modell Timefast D8 herausgebracht – eine limitierte Auflage von nur fünf Stück weltweit.

Artikel veröffentlicht am 23. Juli 2021
Eine Tischuhr, inspiriert von einem Sportwagen aus den 1950er Jahren, von der weltweit nur fünf Stück hergestellt wurden.
Der Schweizer Uhrenhersteller La Belle Noir ist unter Uhrenliebhabern, die ihre eigenen, einzigartigen Zeitmesser individuell gestalten möchten, insbesondere für seine „schwarzen Uhren“ bekannt. Seit Jahren arbeitet das Unternehmen mit Uhrenmanufakturen wie Maurice Lacroix und Anonimo zusammen, um Sondereditionen zu kreieren.
Dieses Mal hat La Belle Noir mit L'Epée, einer Schweizer Marke für Tischuhren, zusammengearbeitet. L'Epée wurde 1839 von Auguste L'Epée gegründet und hat eine lange Tradition in der Herstellung verschiedenster Uhren, darunter eine Tischuhr für Papst Johannes Paul II., eine Gedenkuhr zum 50. Jahrestag der Krönung von Königin Elizabeth II. und die Borduhr für das Passagierflugzeug Concorde. In den letzten Jahren hat die Marke mit ihren künstlerischen Kollektionen, die aufstrebende Designer präsentieren, Aufmerksamkeit erregt.

Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit der beiden Unternehmen ist die Timefast D8, ein komplett schwarzes Modell der Timefast-Serie, das Le Pée im Jahr 2019 herausbrachte. Die Timefast ist eine Tischuhr, die von den einsitzigen Sportwagen inspiriert ist, die in den 1950er Jahren auf den Rennstrecken beliebt waren.
Das Gehäuse ist in einem mattschwarzen Lack gehalten, ähnlich dem in der Automobilindustrie verwendeten, wobei die Hauptplatine, die Zahnräder und die Hemmung mit ADLC beschichtet sind. Hellgelbe Akzente an Logo, Rädern sowie Stunden- und Minutenanzeige unterstreichen den sportlichen Eindruck.

Die Uhr wurde von Georg Foster entworfen, der zu dieser Zeit an der Ecole des Beaux-Arts de Lausanne einen Master in Luxusdesign und Handwerkskunst absolvierte. Er ließ sich von der Welt der Oldtimer-Rennwagen inspirieren und verdichtete sie zur Welt der Rennstrecke, wo die Autos der Vergangenheit verschwinden.
Das Ergebnis ist eine bemerkenswerte Uhrform mit stromlinienförmigen Linien und einem leistungsstarken Uhrwerk: Kolben, Gehäuse, Zylinderköpfe sowie verschiedene Zahnräder wirken zusammen, um dem handaufgezogenen Kaliber 1855 MHD Leben einzuhauchen.
Das Uhrwerk wird von Le Pe im eigenen Haus gefertigt und folgt den Kurven des 38 cm langen Gehäuses, das von Hand entworfen und hergestellt wurde.

Dieses Uhrwerk verfügt über eine Gangreserve von etwa 8 Tagen (ungefähr 192 Stunden) und muss nur einmal pro Woche aufgezogen werden, indem man die hinteren Räder in umgekehrter Richtung aufzieht, genau wie bei den Spielzeugautos, mit denen wir alle aufgewachsen sind.
Die Stunden und Minuten werden auf einer Seite der Uhr mit zwei oxidationsbehandelten Edelstahl-Scheiben angezeigt, deren Öffnungen an die im Rennsport übliche Nummerierung erinnern.
Im Cockpit dient der Griff als Zeiteinstellrad: Durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn wird die Uhrzeit eingestellt. Jedes Exemplar ist zudem als limitierte Auflage einzeln nummeriert.

Kontaktinformationen: BEYOND COOL TOKYO Tel. 03-5772-1247

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