Bvlgaris Finissimo-Kollektion bricht jedes Jahr den Weltrekord für die flachste mechanische Uhr. Doch anstatt die Uhr einfach nur dünn zu gestalten, beeindruckt die Marke immer wieder mit ihrer Fähigkeit, hervorragenden Tragekomfort und Funktionalität zu vereinen. Der neue Tourbillon-Chronograph geht noch einen Schritt weiter und versucht, dies mit ästhetischer Anziehungskraft zu verbinden.

Dieses Modell erreicht den sechsten Weltrekord für die dünnste Uhr. Das Uhrwerk ist faszinierend und vereint Ästhetik und Mechanik auf höchstem Niveau. Der für Finissimo-Uhren typische hervorragende Tragekomfort bleibt auch bei diesem Modell erhalten. Die Philosophie besteht nicht einfach darin, die Uhr dünn zu gestalten, sondern ein Modell zu schaffen, das dem täglichen Gebrauch standhält. Automatikaufzug (Kal. BVL 388, Werkdicke 3.50 mm). 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve ca. 52 Stunden. Titan (Durchmesser 42 mm, Dicke 7.40 mm). Wasserdicht bis 30 m. Weltweit auf 50 Stück limitiert. Geschätzter Preis: 1584 Millionen Yen.
Text von Masayuki Hirota (Chronos-Japan)
Ein Modell, das nicht nur ultradünn, sondern auch praktisch ist
Bvlgari präsentierte auf den diesjährigen Geneva Watch Days neue Produkte. Im Mittelpunkt stand die Octo Finissimo Tourbillon Automatic, der weltweit flachste automatische Tourbillon-Chronograph. Um die extreme Flachheit zu unterstreichen, verwendet die Chronographenkupplung ein kompaktes Schwingritzel. Dieses Ritzel greift in den äußeren Umfang des Tourbillonkäfigs ein und treibt so das Chronographenrad an.


In den letzten Jahren hat Bvlgari die Verschmelzung von Design und Technik weiter vorangetrieben. Besonders hervorzuheben ist bei diesem Modell die Liebe zum Detail. Der Hebel, der das Schwingritzel trägt, ist abgerundet und in die Brücke eingelassen, die den Wagen stützt. Auch der Rückstellhammer, der im Stil von Frederic Piguet aus einem einzigen Stück Holz gefertigt ist, ist ausgehöhlt und in einer ähnlich skelettierten Brücke eingefasst, was die Ästhetik zusätzlich unterstreicht.

Im Jahr 2020 wurden drei Modelle vorgestellt: zwei Dreizeigeruhren und ein Chronographenmodell. Der Gehäuseboden aus Titan verbessert die Korrosionsbeständigkeit. Links ist der Chronograph abgebildet. Automatikwerk (Kal. B130). 37 Steine. 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve von ca. 42 Stunden. Gehäuse aus Aluminium und Kautschuk (40 mm Durchmesser). Wasserdicht bis 100 m. 455.000 Yen. Rechts ist das Dreizeigermodell abgebildet. Automatikwerk (Kal. B77). 25 Steine. 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve von ca. 42 Stunden. Gehäuse aus Aluminium und Kautschuk (40 mm Durchmesser). Wasserdicht bis 100 m. 315.000 Yen.
Designer Fabrizio Bonamassa Stigliani sagte: „Beim Entwurf des Chronographen war mir ein symmetrisches Design und möglichst große Chronographenzähler wichtig. Außerdem wollte ich das Uhrwerk optimal präsentieren.“ Das Ergebnis ist ein flaches Uhrwerk, das die Funktionsweise eines Chronographen hervorragend veranschaulicht. Ich hätte nie gedacht, dass Bulgari ein solches Uhrwerk entwickeln würde. Typisch für Bulgari sind die Drücker etwas schwergängig. Auch die praktische Handhabung ist typisch für Bulgari.

Was mich überraschte, war die hochwertige Haptik des neuen Bvlgari-Aluminiums. Bonamassa erklärte, dass das Design weitgehend unverändert geblieben sei, Material und Verarbeitung jedoch verbessert wurden, wodurch die Uhr deutlich hochwertiger wirke. Hoffentlich wurde auch das Problem der Korrosionsbeständigkeit behoben.
Kontaktinformationen: Bvlgari Japan Tel. 03-6362-0100
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