Die Faszination der Rolex Oyster Perpetual: Geschichte und aktuelle Modelle

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2021.03.11

Die Oyster Perpetual wurde ursprünglich als günstigere Alternative zur Datejust positioniert, trug aber auch maßgeblich zur Entwicklung von Rolex bei. Wir stellen Ihnen die Faszination der Oyster Perpetual, ihre Geschichte von der Entstehung bis heute und das aktuelle Modell vor.


Was ist die Oyster Perpetual?

Rolex ist bekannt für seine Beiträge zur Verbesserung der Praktikabilität von Armbanduhren durch drei bedeutende Erfindungen, die die Geschichte der Uhren geprägt haben: das Oyster-Gehäuse, die Perpetual und die Datejust.

Das Modell, das wir dieses Mal vorstellen werden, die Oyster Perpetual, vereint zwei dieser Erfindungen.

Eine der drei größten Erfindungen von Rolex

オイスター

Die Oyster war die weltweit erste wasserdichte Armbanduhr und wurde 1926 entwickelt. Im darauffolgenden Jahr trug die Engländerin Mercedes Gleitze eine Oyster, als sie den Ärmelkanal durchschwamm und bewies damit die Leistungsfähigkeit der Uhr.

Der „Oyster Case“, benannt nach den harten Schalen von Austern, wurde 1926 erfunden und ist ein robuster Koffer mit hervorragenden wasser- und staubdichten Eigenschaften. Er wurde im darauffolgenden Jahr bei einer Überquerung des Ärmelkanals eingesetzt und bewies dabei seine ausgezeichnete Leistungsfähigkeit.

Im Jahr 31 erfand er den „Perpetual“-Mechanismus, der über einen Rotor verfügte, der sich in beide Richtungen drehte und die Zugfeder automatisch aufzog. Dadurch wurden der Zeit- und Arbeitsaufwand für das Aufziehen einer Handaufzugsuhr sowie das Risiko einer Verschmutzung des Uhreninneren verringert.

31 entwickelte Rolex den ersten automatischen Aufzugsmechanismus mit einem bidirektionalen Rotor, dem sogenannten „Perpetual Rotor“, wodurch aufwendige Aufziehvorgänge entfielen.

Die 1945 erschienene Datejust verfügte über einen Mechanismus, der die Datumsanzeige auf der 3-Uhr-Position des Zifferblatts platzierte. Sie wurde für ihre hervorragende Funktionalität hoch gelobt, beispielsweise für die gut sichtbare Position des kleinen Fensters und den sofortigen Datumswechsel um Mitternacht.

Austernkasten und ewige Bewegung

Auster Perpetual

Das erste Modell der Oyster Perpetual, das 1931 auf den Markt kam, kombinierte das Oyster-Gehäuse mit einem automatischen Aufzugsmechanismus.

Die Oyster Perpetual ist ein Modell, das zwei der drei größten Erfindungen von Rolex vereint: das Oyster-Gehäuse und die Perpetual-Technologie.

Dieses Modell wurde 1931 eingeführt, im selben Jahr, in dem die Perpetual patentiert wurde, und wurde in Verbindung mit dem bereits erfundenen Oyster-Gehäuse entwickelt.

Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine Automatikuhr mit einem Gehäuse, das äußerst wasser- und staubdicht ist. Auf diesem Modell basierte Rolex später auf professionellen Modellen wie der Submariner, der Milgauss und der Explorer.


Die Geschichte der Auster Perpetual

Werfen wir einen Blick auf die Geschichte der Oyster Perpetual, die die Ursprünge von Rolex bis in die Gegenwart trägt. Seit ihrer Einführung wurde sie immer wieder verbessert und ist heute ein Hochleistungsmodell, das alle drei großen Erfindungen von Rolex vereint.

Die Entstehung des sogenannten Bubble Back

Die frühen Oyster Perpetual-Modelle sind auch als Bubble Back bekannt, weil die Dicke des Gehäusebodens an eine Blase erinnert.

Zu den frühen Modellen, die von der Gründung im Jahr 1931 bis etwa 50 auf den Markt kamen, gehörten die Referenznummern 2940, 3131 und 5015. Als Uhrwerke wurden unter anderem die Kaliber 520 (AR) und 630NA verwendet.

Der Gehäusedurchmesser beträgt 31 mm und ist damit etwas kleiner als beim nachfolgend vorgestellten Modell „Semi-Bubble“. Die Uhr wurde, einschließlich des Semi-Bubble-Modells, etwa 20 Jahre lang produziert und ist aufgrund der großen Auswahl an Zifferblättern und Zeigern bis heute bei Sammlern beliebt.

Halbblasen sind ebenfalls erhältlich.

Ab etwa 1950 kamen Modelle mit Gehäusedurchmessern von 33 bis 34 mm auf den Markt. Diese wurden als „Semi-Bubble“-Modelle bezeichnet, da das Gehäuse etwas größer war und die Wölbung des Gehäusebodens reduziert wurde.

Halbblasenuhren wie die Referenzen 6084, 6103 und 6107 wurden nur wenige Jahre lang bis 55 hergestellt. Sie alle waren mit dem Kaliber 645 ausgestattet.

Neben der Bubble Back und der Semi-Bubble wurde in den 50er und 60er Jahren auch die Oyster Perpetual für den amerikanischen Markt hergestellt.

Das charakteristische Merkmal ist das schlichte Zifferblatt mit einem gekreuzten Kreuzmuster, ohne jegliche Zierindizes oder andere Markierungen. Dieses Zifferblatt wurde „Zephyr-Zifferblatt“ genannt, und daher ist das Modell selbst allgemein als „Zephyr“ bekannt.

Hochwertige Ausstattung mit allen drei wichtigen Innovationen

Oyster Perpetual Datejust

Im Jahr 1945 brachte Rolex die Oyster Perpetual Datejust heraus, eine automatische Armbanduhr, die das Datum in einem Fenster auf dem Zifferblatt anzeigte.

1945 wurde die Oyster Perpetual Datejust mit Kalenderfunktion eingeführt. Damit war sie ein High-End-Modell, das alle drei Erfindungen vereinte, und sie wird bis heute produziert.

Was die Oyster Perpetual ohne Datumsangabe betrifft, so wurde nach mehreren Jahrzehnten Produktionspause im Jahr 2008 die Referenz 116000 mit einem größeren Gehäusedurchmesser von 36 mm herausgebracht.

Im Jahr 14 wurde die Produktion der sogenannten „Air-King“, die seit 07 hergestellt wurde, faktisch eingestellt. Die Produktion wird jedoch als 34-mm-Oyster Perpetual mit derselben Modellnummer und denselben Spezifikationen, aber ohne das Air-King-Logo auf dem Zifferblatt, fortgesetzt.