Grand Seiko wurde 2017 als Marke von Seiko unabhängig und hat sich seitdem ohne Designbeschränkungen zu einer international erfolgreichen Marke entwickelt. Werfen wir einen Blick auf die Geschichte von Seiko und Grand Seiko, die Umstände ihrer Unabhängigkeit und die Attraktivität von Grand Seiko, die seitdem stetig zugenommen hat.

Der Unterschied zwischen Seiko und Grand Seiko
Seiko ist ein traditionsreicher Uhrenhersteller mit einer rund 140-jährigen Geschichte und hat viele großartige Leistungen vollbracht, darunter die Veröffentlichung der weltweit ersten Quarzuhr, der Astron, im Jahr 1969 und einer Uhr, die mit dem einzigartigen Antriebsmechanismus Spring Drive ausgestattet ist, im Jahr 1999.
Seikos Geschichte
Das Unternehmen wurde 1881 als „Hattori Uhrengeschäft“ gegründet, das hauptsächlich gebrauchte Uhren reparierte und verkaufte. 1892 wurde die Uhrenmanufaktur „Seikosha“ mit dem Ziel gegründet, „exquisite Uhren herzustellen“. 1913 brachte das Unternehmen die erste im Inland produzierte Armbanduhr, die „Laurel“, auf den Markt.
Später, im Jahr 1923, wurden der Firmensitz und die Fabrik durch ein Feuer beim Großen Kantō-Erdbeben vollständig zerstört, aber das im folgenden Jahr herausgebrachte Modell erhielt den Markennamen „Seiko“, was einen Neuanfang symbolisierte.
1959 setzte das Unternehmen den „Magic Lever“, einen beidseitig aufziehenden Klinkenmechanismus, in der Praxis ein. Die „Gyro Marvel“, eine mit diesem revolutionären Mechanismus ausgestattete Automatikuhr, eroberte im Nu die Welt und trug maßgeblich zur Verbreitung von Automatikuhren bei.
Im Jahr 1895 wurde an der Ecke Ginza 4-chome ein neues Geschäft eröffnet. Das Foto zeigt das Geschäft im Jahr 1907.
Die Geburtsstunde der ersten Grand Seiko

Im Jahr 1960, als die Lockerung der Zölle auf importierte Uhren für das folgende Jahr geplant war, brachte Seiko die erste Grand Seiko als hochwertige, im Inland produzierte Uhr auf den Markt, um mit Schweizer Luxusuhren zu konkurrieren.
1967 brachte Grand Seiko die 44GS auf den Markt, eine Handaufzugsuhr, die den „Seiko-Stil“ prägte, sowie die 62GS, Grand Seikos erste Automatikuhr. Im darauffolgenden Jahr folgte die 61GS, ein hochpräzises Automatikmodell mit Magic-Lever-System und einer Frequenz von 36.000 Halbschwingungen pro Stunde.
Danach ruhte die Marke eine Zeitlang, wurde aber 1988 mit der 95GS, Grand Seikos erster Quarzuhr, wiederbelebt, die mit einer hohen Ganggenauigkeit von ±10 Sekunden pro Jahr aufwartete. Das Modell von 2004 nutzte Seikos eigenes Antriebssystem Spring Drive.

