Entdecken Sie die Geheimnisse hinter dem Namen TAG Heuer Monaco und erfahren Sie mehr über die dazugehörigen Anekdoten.

Alles hat einen Namen, und jeder Name hat eine Bedeutung und einen Grund für seine Benennung. Woher stammt also der Name dieser berühmten Uhr? In dieser Kolumne lüften wir die Geheimnisse hinter den Namen von Uhren und stellen sie Ihnen anhand ihrer Geschichten vor.
Diesmal werden wir den Ursprung des Namens Tag Heuer Monaco erforschen, einem der weltweit ersten automatischen Chronographen, der 1969 auf den Markt kam.

Text von Yutaka Fukuda
Fotografien von Masanori Yoshie

TAG Heuer "Monaco"

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 Das Jahr 2019 markiert den 50. Jahrestag der TAG Heuer Monaco, einem der weltweit ersten automatischen Chronographen.

 Vor fünfzig Jahren, im Jahr 1969, wurden die weltweit ersten drei automatischen Chronographenwerke fast zeitgleich entwickelt: Zeniths „El Primero“, auch bekannt als „Kaliber 3019PHC“, Seikos „Kaliber 6139“ und schließlich das „Chronomatic“, auch bekannt als „Kaliber 11“, das gemeinsam von Heuer, Breitling, Büren und Dubois-Dépraz (oder genauer gesagt von Heuer-Leonidas, Breitling, Hamilton-Büren und Dubois-Dépraz) entwickelt wurde.

Das „Kaliber 11“ ist ein sogenanntes modulares Uhrwerk, das ein automatisches Buren-Mikrorotor-Uhrwerk mit einem Dubois-Dépraz-Chronographenmodul kombiniert.

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Kaliber 11 (Chronomatic)
Dieses zweistöckige Automatik-Chronographenwerk, erstmals 1969 erschienen, verfügt über ein Hamilton-Buren-Automatikwerk der Serie 1280 mit Mikrorotoraufzug und ein Dubois-Dépraz-Chronographenmodul 8510. Es hat einen Durchmesser von 31 mm, eine Dicke von 7.7 mm, 17 Steine ​​und eine Frequenz von 19.800 Halbschwingungen pro Stunde. Die Gangreserve beträgt ca. 42 Stunden.

 Die gemeinsame Entwicklung der vier Unternehmen soll eine Partnerschaft zwischen Heuer, Breitling und Büren gewesen sein, wobei Dubois-Dépraz auf deren Wunsch hin mitwirkte. Andere Quellen besagen jedoch, dass Heuer und Breitling zuerst eine Partnerschaft eingingen, Dubois-Dépraz bezüglich der Entwicklung kontaktierten und Büren auf dessen Empfehlung hin ausgewählt wurde. Einer weiteren Theorie zufolge wandte sich Jack Heuer, die vierte Generation der Gründerfamilie und heutiger Ehrenvorsitzender von TAG Heuer, an mehrere Unternehmen, woraufhin Dubois-Dépraz, der bereits an der Armaturenbrettuhr „Monte Carlo“ mitgearbeitet hatte, sowie Büren und Breitling reagierten. Eine detailliertere Version besagt, dass Jack Heuer seinen langjährigen Freund Dubois-Dépraz mit dem Entwurf des Moduls beauftragte und anschließend Willy Breitling, einen weiteren langjährigen Freund und Gründer der dritten Generation von Breitling, für die Zusammenarbeit an der Entwicklung kontaktierte.

 Ob dies zutrifft oder nicht, wird sich bei genauer Prüfung von Dokumenten wie Verträgen und Bauplänen zeigen. Interessant ist jedoch, dass Heuer und Breitling, die als Chronographenspezialisten Konkurrenten waren, sich zusammenschlossen. Dies verdeutlicht, wie dringend die Entwicklung automatischer Chronographen zu jener Zeit war.

 So begann die Entwicklung des Kalibers 11. Ungefähr drei Jahre später, im Jahr 1968, wurde der Prototyp fertiggestellt, und die drei Marken – Heuer, Breitling und Hamilton, die Buren übernommen hatten – präsentierten bei einer Einführungsveranstaltung für das Kaliber 11 den weltweit ersten automatischen Chronographen.

 Heuer entschied sich daher, die Carrera, die Autavia und die brandneue Monaco mit dem Kaliber 11 auszustatten. Die Monaco scheint Heuers Trumpfkarte bei der gemeinsamen Produkteinführung gewesen zu sein.

Das herausragendste Merkmal der Monaco ist ihre nahezu vollständige Wasserdichtigkeit in einem quadratischen Gehäuse – etwas, das zuvor als unmöglich galt. Entwickelt wurde das Gehäuse vom Gehäusehersteller Erwin Piquele.

 Zu jener Zeit arbeitete Erwin Piquelet für Heuer und schlug Jack Heuer ein quadratisches, wasserdichtes Gehäuse vor. Jack Heuer unterzeichnete daraufhin umgehend einen Exklusivvertrag mit Piquelet. Die exklusive Nutzung dieses Gehäuses verschaffte Jack Heuer einen enormen Vorteil gegenüber Breitling und Hamilton. Darüber hinaus markierte der weltweit erste automatische Chronograph in Kombination mit einer quadratischen, wasserdichten Uhr einen Meilenstein in der Geschichte der Uhrmacherei.

 Die Monaco wurde dann zusammen mit der Carrera und der Autavia am 3. März 1969 vorgestellt. Die Legende der Monaco, die daraufhin entstand, ist sicherlich bekannt.