Der 8. Januar ist der Geburtstag zweier Rocklegenden: Elvis Presley, der 1977 starb, und David Bowie, der 2016 verstarb. Beiden wurden besondere Armbanduhren in limitierter Auflage gewidmet. Presleys Uhr erlangte Berühmtheit, da er sie zu Lebzeiten trug. Werfen wir einen Blick auf die Raymond Weil „Freelancer David Bowie“ und die Hamilton Ventura Kollektion, die 2017 neu aufgelegt wurde.
Text von Mark Bernardo
Raymond Weil
"Freelancer Limited Edition David Bowie"

Die limitierte Freelancer Limited Edition David Bowie Kollektion von Raymond Weil ist der britischen Rocklegende gewidmet, die 2019 ihren 72. Geburtstag gefeiert hätte. Sie knüpft an Raymond Weils Tradition an, musikalische Pioniere und Meilensteine zu würdigen (andere limitierte Modelle wurden unter anderem von den Beatles, Frank Sinatra und Les Paul Gibson Gitarren inspiriert). Das runde Edelstahlgehäuse mit 42 mm Durchmesser verfügt über ein kreisrund poliertes Zifferblatt mit verschiedenen Designelementen, die von David Bowie und seinem Werk inspiriert sind. Der markante rote Blitz bei 12 Uhr verweist auf Bowies Album „Aladdin Sane“ von 1973, und das „BOWIE“-Logo im Pop-Art-Stil bei 6 Uhr ist identisch mit dem, das Andy Warhol für Bowies Album „Diamond Dogs“ von 1974 entwarf. Der Saphirglasboden ziert Bowies berühmtes Porträt von 1974, aufgenommen vom legendären Fotografen Terry O’Neill. Im Inneren des Gehäuses arbeitet das Automatikwerk Kaliber RW4200 mit 26 Steinen und einer Gangreserve von ca. 38 Stunden. Die Uhr wird an einem schwarzen Kalbslederarmband mit roten Ziernähten und Faltschließe präsentiert. Es handelt sich um eine nummerierte, auf 3000 Stück limitierte Auflage.

Hamilton "Ventura"
Die Hamilton Ventura, die 1957 auf den Markt kam, ist weithin als die weltweit erste batteriebetriebene Armbanduhr bekannt, ihre Popularität wurde jedoch noch weiter gesteigert, als Elvis Presley sie 1961 im Film „Blue Hawaii“ trug. Um den 60. Jahrestag dieses ikonischen Stücks zu feiern, brachte Hamilton 2017 drei neue Uhren heraus, die vom Original inspiriert waren.
Alle drei Modelle zeichnen sich durch das charakteristische, innovative, geschwungene Gehäusedesign der Ventura aus. Als Hommage an das Originalmodell von 1957 ziert das Zifferblatt ein großes, von Elektrizität inspiriertes Symbol, das die technologische Innovation der Uhr unterstreicht. Zwei der drei Modelle sind Quarzuhren in verschiedenen Gehäusegrößen. Das dritte Modell ist eine mechanische Uhr mit großem Gehäuse und Automatikwerk.

Die Hamilton Ventura ist eine Hommage an Vintage-Uhren. Das auf dem ersten Foto abgebildete Modell verfügt über ein Edelstahlgehäuse mit gelbgoldener PVD-Beschichtung und ein braunes Lederarmband mit Krokodilprägung. Das Zifferblatt ist weiß mit goldfarbenen Stunden- und Minutenzeigern sowie einem Sekundenzeiger mit roter Spitze.
Das Modell auf dem zweiten Foto verfügt über ein Gehäuse aus poliertem Edelstahl, ein Zifferblatt mit 3D-gedrucktem Jeansmuster, vernickelte Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger sowie ein blaues Denim-Armband.
Diese beiden Quarzmodelle sind in zwei Größen erhältlich: einer kleinen mit den Maßen 36.5 mm x 24 mm und einer großen mit den Maßen 50.3 mm x 32.3 mm. Sie sind mit Quarzwerken ausgestattet und die Zifferblätter durch Mineralglas geschützt.

Die Ventura Elvis 80 präsentiert sich im modernen Design der Ventura. Ihr teilweise skelettiertes Zifferblatt erinnert an das Mikrofon, das der King of Rock ’n’ Roll bei seinen Aufnahmesessions benutzte. Im 44.6 mm x 42.5 mm großen Gehäuse aus poliertem Edelstahl gibt ein linearer Schlitz den Blick auf das automatische Kaliber H-10-S frei. Dieses von der Swatch Group speziell für die Ventura entwickelte Uhrwerk bietet eine Gangreserve von ca. 80 Stunden. Stunden- und Minutenzeiger sind mit Super-LumiNova beschichtet, der Sekundenzeiger leuchtet in einem kräftigen Rot. Das Glas besteht aus entspiegeltem Saphirglas. Erhältlich sind Modelle mit schwarzem Kautschukarmband und Edelstahlschließe sowie ein Edelstahlarmband mit Faltschließe (Preis: 198.000 Yen, zzgl. MwSt.).

