Vorsitzender Sugimoto von Sheila Holdings: „Die Leidenschaft und das Engagement eines Mannes, der ein Comeback geschafft hat“¹

2018.10.14

produziert von MITSUKOSHI WORLD WATCH GALLERY
Vorsitzender Sugimoto von Sheila Holdings: „Die Leidenschaft und das Engagement eines Mannes, der ein Comeback geschafft hat“¹


Masamasa Hirota, Chefredakteur von Kronos Japan
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Hiroyuki Sugimoto, Vorsitzender von Sheela Holdings
Hiroyuki Sugimoto, Vorsitzender von Sheela Holdings

Mit 24 Jahren gründete er das Immobilienunternehmen S-Grant Corporation und wurde mit 28 Jahren der jüngste börsennotierte Manager der Immobilienbranche. Doch die Folgen der Lehman-Pleite trafen ihn hart: Mit 30 Jahren saß er auf Schulden in Höhe von 400 Milliarden Yen und beantragte ein Sanierungsverfahren. Auch Sugimoto meldete Insolvenz an. Nachdem er alles verloren hatte, erhielt er viel Unterstützung und schloss das Sanierungsverfahren schließlich erfolgreich ab. 2010 gründete er Sheela Holdings mit dem Ziel, im Immobiliengeschäft ein Comeback zu feiern. Das Unternehmen erwirtschaftet mittlerweile einen Umsatz von über 100 Milliarden Yen. Trotz seines turbulenten Lebens sagt er, dass ihm die dort gesammelten Erfahrungen nicht nur im Geschäftsleben, sondern auch bei der Produktauswahl zugutekommen.

Teil 3: „Von Uhren lernen, wie eine Marke sein sollte“

Hirota: Was Uhren angeht, kaufe ich nur die, die mir gefallen. Sie sind also zu einem minimalistischen Ansatz zurückgekehrt?

Sugimoto: Genau. Die schwarze Daytona ist ein Modell, das Ron Herman bei Bamford in Auftrag gegeben hat. Sie erzielt auf Auktionsplattformen offenbar recht hohe Preise, was Bamfords Einstellung und Werte widerspiegelt.

Hirota: Wann hast du es gekauft?

Sugimoto: Ich glaube, es war vor etwa zwei oder drei Jahren, ich weiß es nicht mehr genau.

Hirota: Ich denke, Herr Sugimotos Art, Uhren auszuwählen, ähnelt seiner Geschäftsgepflogenheit. Sie ist konsequent und klassisch. Es ist etwas, das ihm gefällt, aber auch alltäglich ist – eine Eigenschaft, die er mit sich selbst teilt. Würde er ausschließlich Grand Complications präsentieren, wäre das sicherlich beeindruckend, aber der Durchschnittsmensch würde sich davon nicht angesprochen fühlen.


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