Die meisten Uhren sind heutzutage wasserdicht, aber je nach Marke und Modell gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, die Wasserdichtigkeit anzugeben: atm oder m. Lassen Sie uns den Unterschied zwischen diesen Bezeichnungen erklären.

Update 2023. Juni 2
1 ATM Wasserdichtigkeit = 10 m Wasserdichtigkeit?
Mit Ausnahme von Vintage-Modellen und komplizierten Komplikationen sind die meisten modernen Uhren je nach Marke und Modell bis zu verschiedenen Wasserdichtigkeitsgraden wasserdicht, z. B. bis zu 3 bar für flache Dresswatches, bis zu 10 bar für praktische Funktionsuhren und bis zu 300 Meter für vollwertige Taucheruhren.

Betrachtet man die technischen Daten einer Uhr, fällt auf, dass die Wasserdichtigkeit auf zwei Arten angegeben wird: in Metern und in ATM. Vereinfacht gesagt, gibt der Meter an, wie tief man tauchen kann, und der ATM-Wert, wie viel Druck die Uhr aushält. Geht man davon aus, dass 1 ATM ungefähr 10 Metern Wasserdichtigkeit entspricht, ist eine Uhr mit einer Wasserdichtigkeitsangabe von 10 ATM bis zu einer Tiefe von etwa 100 Metern wasserdicht.
Kann man eine Uhr, die bis 10 Atmosphären und 100 Meter wasserdicht ist, tatsächlich für Tauchgänge in 100 Metern Tiefe verwenden? Theoretisch ist das möglich, praktisch scheint es jedoch schwierig.
Dies liegt daran, dass der Wasserdruck beim Bewegen unter Wasser größer ist als im Ruhezustand. Die tatsächliche Belastung der Uhr ist daher höher als die Tiefe. Aus diesem Grund versuchen viele Marken, ihren Uhren eine möglichst hohe Wasserdichtigkeit zu verleihen.

Unter Berücksichtigung des Wasserdrucks eignet sich eine Uhr mit einer Wasserdichtigkeitsangabe von 10 ATM oder 100 m am besten für spritziges Wasser. Uhren mit geringerer Wasserdichtigkeitsangabe, wie z. B. 30 m oder 3 ATM, sind im Grunde nur schweißresistent.
Wenn Sie eine Uhr im Freien oder in der Nähe von Wasser tragen möchten, sollten Sie keine „wasserdichte Uhr“ wie diese verwenden, sondern eine „Taucheruhr“ gemäß ISO- und JIS-Normen. Diese sehen aus wie echte Taucheruhren und zeichnen sich durch ihre Wasserdichtigkeitsangabe in Metern aus.

Hohe Wasserdichtigkeit ist immer besser
Man kann mit Sicherheit sagen, dass Wasserdichtigkeit beim Tragen einer Uhr im Alltag unerlässlich ist. Selbst bei größter Vorsicht gibt es viele Situationen, in denen man mit Wasser in Berührung kommt, beispielsweise beim Hände- oder Gesichtwaschen, bei der Verwendung von Desinfektionsmitteln unterwegs oder bei einem plötzlichen Regenschauer.
Armbanduhren, die mit Präzisionsmechanik ausgestattet sind, reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit. Dringt Feuchtigkeit ins Innere der Uhr ein und durchnässt die Teile, oder verdunstet sie und wird zu Dampf, rosten die Metallteile und das Öl kann seine Funktion nicht mehr erfüllen. Eine einfache Überholung reicht dann meist nicht aus, und es müssen unter Umständen Teile ausgetauscht werden.

Auch wenn Ihre Uhr wasserdicht ist, sollten Sie sie vor Feuchtigkeit schützen, genauso wie vor Stößen, Magnetismus usw. Es ist wichtig, einige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, z. B. die richtige Uhr für Ihren Lebensstil auszuwählen.

http://www.webchronos.net/news/86135/

http://www.webchronos.net/features/65668/

http://www.webchronos.net/features/51267/
