
Text von Masakazu Honda
Masakazu Honda ist ein bekannter Technologiejournalist. Er berichtet über Wearables. In diesem achten Teil seiner Reihe erklärt er die „armbanduhrähnliche“ Funktionsweise von Wearables anhand zweier führender Unternehmen der Branche.
Tragbare Geräte haben zu kämpfen
Hersteller Nummer eins
Blickt man auf die Nachrichten über Wearables der letzten Jahre zurück, fällt auf, dass viele Hersteller und Marken verstärkt auf Smartwatches setzen. Fitbit ist hierfür ein Paradebeispiel. Angefangen mit einem einfachen Aktivitätstracker, erweiterte Fitbit sein Angebot schrittweise um weitere Sensoren und entwickelte seine cloudbasierten Funktionen für Management, Analyse und Visualisierung weiter. So stieg das Unternehmen zur Nummer eins unter den Wearable-Marken in den USA auf.
Als die Umsätze jedoch im Jahr 2016 ihren Höhepunkt erreichten, verschlechterten sich die Gewinnmargen rapide, was letztendlich zu einer operativen Gewinnmarge von etwa -5 % im Jahr 2016 führte. Im Jahr 2017 gingen sogar die zuvor gestiegenen Umsätze zurück, wodurch die operative Gewinnmarge auf etwa -12 % sank.
Diese Meldung ist zwar für Endnutzer nicht relevant, sorgte aber in der Branche für großes Aufsehen, da selbst Fitbit betroffen ist. Immerhin verzeichnete Fitbit Ende 2017 rund 2540 Millionen aktive Nutzer. Diese Zahl ist wahrlich beeindruckend, und mit einer so großen Community ist es möglich, die von Wearables erfassten Nutzeraktivitätsdaten mit wichtigen Daten wie Geschlecht, Alter und Gewicht zu kombinieren, um vielfältige Dienste und Visualisierungen zu entwickeln.
Warum befindet sich Fitbit also in einem so steilen Abwärtstrend?
