F: Worin besteht der Unterschied zwischen Saphirglas und Mineralglas, den Materialien, die für Uhrengläser verwendet werden?
Beim Blick auf die technischen Daten einer Uhr stößt man oft auf Begriffe wie Saphirglas und Mineralglas. Sie sehen fast gleich aus, aber worin genau besteht der Unterschied?

A. Die Zusammensetzung und Härte des Materials sowie die Verarbeitungskosten variieren stark.
Das Glas, das das Zifferblatt einer Uhr abdeckt, besteht aus verschiedenen Materialien. Kunststoffgläser waren bis in die 1970er-Jahre am weitesten verbreitet. Zu den Kunststoffgläsern zählen auch Materialien wie Hesalit und Plexiglas.

Obwohl es preiswert und bruchfest ist, hat es auch Nachteile: Es ist leicht zu verkratzen und zersetzt sich unter UV-Licht. Aus diesem Grund verwenden einige Uhrenhersteller seit den 70er-Jahren Mineralglas. Dieses ist zwar weniger kratzempfindlich als Kunststoffgläser, kann aber bei einem starken Stoß dennoch zerbrechen.

Handaufzug (Kal. 17DM06-DT). 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve ca. 120 Stunden. 18KRG (Durchmesser 46 mm). Wasserdicht bis 30 m. Weltweit auf 15 Stück limitiert (je 5 Stück pro Zifferblatt). Preis: 45.760.000 Yen (inkl. MwSt.).
Aus diesem Grund verwenden einige Luxusuhrenhersteller seit den 80er-Jahren synthetischen Saphir (Saphirglas) für ihre Uhrengläser. Saphirglas ist kratz- und bruchfest und somit das ideale Material für Uhrengläser. Allerdings ist es schwierig zu verarbeiten, was die Kosten erhöht.
Insbesondere heißt es, dass ein dreidimensionaler, kuppelförmiger Kristall etwa fünf- bis zehnmal so viel kostet wie ein flacher Saphir.

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