Diese auf 88 Exemplare limitierte Edition der Excalibur besticht durch Lamborghinis ikonische Lackierung in „Giallo Orion“ (Gelb). Das einzigartige, leichte und geschichtete Carbonfaser-Gehäuse der Excalibur verleiht ihr durch die abwechselnde Schichtrichtung zwischen Gehäuse und Lünette eine besondere Note. Handaufzug (Kal. RD103 SQ). Carbonfaser (Durchmesser 45 mm, Dicke 14.05 mm). Wasserdicht bis 5 bar. Preis: 2160 Millionen Yen.
[Excalibur Aventador S]
20. September 2017. In Sant'Agata, in der Nähe von Bologna, Italien, wurde eine schockierende Partnerschaft bekannt gegeben.
Die Rennabteilung von Lamborghini, Squadra Corse, und Roger Dubuis, bekannt für seine avantgardistischen Produkte, haben sich zusammengetan.
Das erste Modell, der Aventador S, war mit dem neu entwickelten Duator-Kaliber ausgestattet, was auf ernsthafte Forschungs- und Entwicklungsarbeit hindeutet.
Cal.RD103 SQ
Autoliebhaber scheinen auch Uhrenliebhaber zu sein. Unabhängig von der Epoche gab es eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Kooperationen zwischen Autoherstellern und Uhrenmarken. Recherchen zufolge bestehen aktuell elf Partnerschaften. Lamborghini hat sich unter anderem mit Roger Dubuis zusammengetan. Anfang 2017 kündigte das Unternehmen Partnerschaften mit Pirelli (dem offiziellen und exklusiven Reifenlieferanten der Formel 1) an, gefolgt von Italdesign (dem von Giorgetto Giugiaro gegründeten Karosseriebauer), wodurch Lamborghini zu einem wichtigen Akteur in diesem Bereich wurde.
Es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass die neue Partnerschaft mit Lamborghini Squadra Corse (der Motorsportabteilung des Unternehmens) die Forschungs- und Entwicklungsarbeit nochmals deutlich intensiviert hat. Der Excalibur Aventador S, der am 20. September 17 im Lamborghini-Hauptsitz in Bologna, Italien, seine Weltpremiere feierte, war mit einem neuen Uhrwerk ausgestattet, das sich von allen bisherigen Varianten unterschied.
Das neue Uhrwerk „RD103 SQ“ mit dem Schriftzug „Powered by Racing Mechanics“ ist ein exklusives Lamborghini-Kaliber, bekannt als Duotor-Kaliber. Das vom Federhaus geradlinig verlaufende Räderwerk und der über der Federhausbrücke angeordnete Querträger lassen vermuten, dass es einem relativ langen V12-Motor nachempfunden ist. In diesem Fall könnte die mit der für Lamborghini typischen „modernen Skelettierung“ verzierte Grundplatine als Chassis und der Bereich um die Unruh als Räder und Aufhängungsarme interpretiert werden.
Das geneigte Doppelunruhrad macht jedoch deutlich, dass das RD103 SQ weit mehr als nur ein „stilvolles Uhrwerk“ ist. Technisch gesehen stellt das RD103 SQ eine Art kompakte Version des RD101 (Quatuor) dar. Die beiden symmetrisch angeordneten Unruheräder sind über ein Differenzialgetriebe verbunden, um die Auswirkungen der Schwerkraft auszugleichen und so eine gleichmäßige Ganggenauigkeit zu gewährleisten. Während die offizielle Dokumentation die Frequenz der Unruh mit 57.600 Halbschwingungen pro Stunde (4 Hz x 2) angibt, beträgt sie theoretisch nur 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Unabhängig davon, ob zwei oder vier Unruheräder vorhanden sind, verdoppelt sich die Frequenz nicht. Die Hauptaufgabe des Duotors besteht darin, die Amplitudenabweichungen beider Unruheräder auszugleichen (hauptsächlich bedingt durch die Schwerkraft aufgrund von Unterschieden in der Abwickelposition und -richtung der Unruhspirale, d. h. durch Positionsfehler).
Die Karosserie aus Carbon erinnert an den Rennsport und trägt das einzigartige Giallo Orion-Logo, wodurch eine „formschöne Höchstform“ entsteht. Ihr Wesen liegt jedoch im Streben nach höchster Präzision.
Kontaktinformationen: Roger Dubuis ☎ 03-4461-8040
