Was ich über die Tudor „Black Bay 54 'Lagoon Blue'“ gelernt habe – ihre Balance zwischen „Konservatismus“ und „Herausforderung“

FEATURE Eindruck
2026.07.30

Im Jahr 2025 brachte Tudor die „Black Bay 54 ‚Lagoon Blue‘“ auf den Markt. Obwohl sie zur Flaggschiff-Kollektion der Marke gehört, weist sie zahlreiche, bisher unbekannte Details auf, darunter die Zifferblattfarbe. L’Hiro, der Autor, der diese Uhr erworben hat und sie sehr schätzt, sagt jedoch, dass dieses Design „eine konkrete Verkörperung der Markenphilosophie“ sei. Was also ist die Philosophie hinter Tudors Designs? Wir werden es erklären und Ihnen gleichzeitig einen Erfahrungsbericht zum Tragen der Uhr geben.

Tudor Black Bay 54 „Lagune“ Blau

L`Hiro: Fotos und Text
Fotos und Text von L'Hiro
[Artikel veröffentlicht am 30. Januar 2026]


Die Designphilosophie des modernen Tudorstils

 TUDOR (nachfolgend Tudor genannt), offiziell bekannt als "Montres TUDOR SA", wird im Jahr 2026 sein 100-jähriges Jubiläum feiern. Im Laufe seiner langen Geschichte hat das Unternehmen eine vielfältige Modellpalette angeboten.

 Um Tudors aktuelle Designphilosophie zu verstehen, ist eine Person unerlässlich: Ander Ugarte, der seit 2007 das gesamte Uhrendesign von Tudor leitet. Er stammt aus San Sebastián im Baskenland in Nordspanien und studierte Schmuckdesign am IED (Istituto Europeo di Design) in Mailand, einer der renommiertesten Designschulen Europas. Unmittelbar nach seinem Abschluss zog er nach Genf in die Schweiz, um im Uhrendesign zu arbeiten, und war von etwa 1990 bis 1997 als Designer für Rolex tätig. Nach einigen Jahren als freiberuflicher Designer wurde er 2007 zum Leiter der Designabteilung von Tudor ernannt und verantwortet seither die Neuausrichtung der Marke.

 In einem Interview mit dem Magazin „TIME.BUSINESS“ von Europa Star sprach er wie folgt über seinen Uhrendesignprozess:

„Ich habe alle Taucheruhren, die Tudor im Laufe seiner Geschichte hergestellt hat, sorgfältig untersucht und analysiert, um zu verstehen, was sie so besonders macht. Wenn ich alte Uhren betrachte, lasse ich mich von ihrer Schönheit inspirieren. Es ist faszinierend zu sehen, wie die Leuchtfarbe und Teile des Zifferblatts im Laufe der Zeit verändert wurden und wie sich die Farben zu wärmeren Tönen gewandelt haben. Diese Elemente verleihen der Uhr viel Charme und Tradition, oder, wie man im Spanischen sagt, „Solera“. Oder vielleicht ist es die Art und Weise, wie die gewölbte Form das Erscheinungsbild des Zifferblatts je nach Lichteinfall verändert. Ich versuche zu ergründen, was ihr Wesen ausmacht und warum diese Uhr so ​​viel Charisma besitzt. Anstatt das Original zu imitieren, versuche ich, seine Elemente aufzugreifen. Dann kombiniere ich kleine neue Elemente und beobachte, wie sich das Design in Skizzen entwickelt. Natürlich ist auch das Feedback anderer sehr hilfreich.“ (Quelle:https://www.europastar.com/time-business/1004113606-tudor-a-meeting-with-designer-ander-ugarte.html)

 Kurz gesagt, argumentiert Ugarte, dass es beim Uhrendesign nicht einfach darum geht, sich von vergangenen Meisterwerken inspirieren zu lassen; es erfordert vielmehr, deren Kernessenz herauszuarbeiten und sie nicht einfach zu kopieren, sondern sie zu etwas Neuem und Ansprechendem umzugestalten, das für die heutige Zeit relevant ist.

 Die heutige Uhrenindustrie hat sowohl in Bezug auf Uhrwerke als auch Design einen hohen Reifegrad erreicht, wodurch große, sichtbare Innovationen wie in der Vergangenheit selten geworden sind. Daher setzen viele Marken vermehrt auf Neuauflagen von Meisterwerken vergangener Zeiten und konzentrieren sich darauf, das Aussehen historisch bedeutsamer Zeitmesser aus bestimmten Epochen originalgetreu nachzubilden.

 Ugartes Philosophie ist hingegen eine andere. Er visualisiert das immaterielle Wesen vergangener Meisterwerke, wie die Veränderungen im Laufe der Zeit und ihren ureigenen Charme, und rekonstruiert sie durch eine moderne Interpretation. Es handelt sich weder um eine bloße Reproduktion noch um eine Imitation, sondern um einen Ansatz, der die Tradition mithilfe ihres Materials in die Zukunft trägt und sich dadurch von anderen Marken abhebt.

 Diese Philosophie nahm in der 2012 erschienenen „Black Bay“ konkrete Gestalt an. Obwohl Designelemente von Tudors Vintage-Modellen übernommen wurden, wurden Größe, Dicke, Farbgebung und Bedienbarkeit dieser Uhr vollständig modernisiert. Diese ikonische Serie prägte die zukünftige Ausrichtung von Tudor.

Tudor Black Bay 54 Lagunenblau

Die Referenz 79220 war 2012 das erste Modell der „Black Bay“-Kollektion, die sich seither zu einer der wichtigsten Kollektionen von Tudor entwickelt hat. Sie erregte Aufsehen durch die Wiedereinführung der Tudor-Rose auf dem Zifferblatt. Im Zuge einer Überarbeitung im Jahr 2016 wurde das Logo auf dem Zifferblatt durch ein Schild ersetzt.

 Dieser Ansatz spiegelt sich auch in ihrem proaktiven Einsatz einer breiten Palette von Materialien wider, darunter Edelstahl, Titan, Bronze, Silber, Keramik und Kohlenstoff.

Tudor Black Bay 54 Lagunenblau

Tudor „Black Bay 58 Bronze Boutique Edition“ Ref. M79012M-0001
Automatikwerk (Kal. MT5400). 27 Steine. 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve ca. 70 Stunden. Gehäuse aus Bronze (39 mm Durchmesser, 11.9 mm dick). Wasserdicht bis 200 m. Exklusiv in Boutiquen erhältlich. 738.100 Yen (inkl. MwSt.).

Tudor Black Bay 54 Lagunenblau

Tudor Black Bay 58 925, Ref. M79010SG-0002
Automatikwerk (Kal. MT5400). 27 Steine. 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve ca. 70 Stunden. Silbernes Gehäuse (Durchmesser 39 mm, Dicke 12.7 mm). Wasserdicht bis 200 m. Preis: 706.200 Yen (inkl. MwSt.).

Tudor Black Bay 54 Lagunenblau

Tudor Black Bay Keramik Ref. M79210CNU-0001
Automatikwerk (Kal. MT5602-1U). 25 Steine. 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve ca. 70 Stunden. Keramikgehäuse (Durchmesser 41 mm). Wasserdicht bis 200 m. Preis: 665.500 Yen (inkl. MwSt.).

 Ugartes proaktiver Ansatz, verschiedene Materialien in „praktische Uhren“ zu integrieren, verkörpert Tudors Slogan „Born To Dare“. „Die scheinbar widersprüchlichen Ziele von Konservatismus und Herausforderung gleichzeitig zu erreichen“ – das scheint Ugartes Ansatz im Uhrendesign zu sein. Wie Sie im untenstehenden Video sehen können, besitzt Ugarte trotz seines sanften Tons einen beachtlichen Kampfgeist, wenn es um die Uhrmacherei geht.

Quelle: Watches of Switzerland

 Es gibt einen Ort, an dem man die moderne Tudor-Philosophie hautnah erleben kann: die „Tudor Boutique Ginza by BOLTE“, die 2019 als erster Flagship-Store der Marke in Japan auf Straßenebene eröffnet wurde. Diese Boutique dient als Drehscheibe für die Markenkommunikation in Japan, und das in Burgunderrot und Schwarz gehaltene Interieur spiegelt die Tudor-Weltanschauung im gesamten Raum wider. Die Mitarbeiter, die mit Tudor bestens vertraut sind und einen kundenorientierten Ansatz verfolgen, präsentieren ausführlich Modelle aus verschiedenen Materialien und ermöglichen den Kunden, diese persönlich zu vergleichen. Hier erlebt man, wie die Unterschiede in Material und Verarbeitung zu Individualität veredelt werden, und kann Ugartes Philosophie der „Rekonstruktion von Geschichte“ konkreter verstehen. Dieser Ort, an dem Philosophie und Uhren aufeinandertreffen, ist ein symbolträchtiges Symbol für die Position des modernen Tudor.

Tudor Black Bay 54 Lagunenblau

Im Tudor Boutique Ginza von BOLTE.

Betrachtungen zu „Black Bay 54 'Lagoon Blue'“

 Die „Black Bay 54 ‚Lagoon Blue‘“, die ich heute vorstellen werde, ist meiner Meinung nach die Verkörperung der Markenphilosophie. Dieses Modell spiegelt Ugartes Philosophie bei Tudor wider: „Vergiss die Geschichte nicht, aber kopiere sie nicht einfach; extrahiere ihre Essenz und interpretiere sie neu für die Moderne.“

Tudor Black Bay 54 "Lagunenblau"

Tudor Black Bay 54 „Lagoon Blue“ Ref. M79000-0001
Automatikwerk (Kal. MT5400). 27 Steine. Gangreserve: ca. 70 Stunden. Edelstahlgehäuse (37 mm Durchmesser). Wasserdicht bis 200 m. Preis: 595.100 Yen (inkl. MwSt.).

~Auswahl und Rekonstruktion des Wesens der Vergangenheit~

 In erster Linie basiert das Design dieser Uhr auf der historischen Essenz von Tudors erster Taucheruhr aus dem Jahr 1954. Die bescheidene Gehäusegröße von 37 mm symbolisiert dies. Obwohl sie nach heutigen Maßstäben als klein gelten würde, war diese Größe damals Standard für Taucheruhren.

Tudor Black Bay 54 Lagunenblau

Die erste Taucheruhr von Tudor, die „Oyster Prince Submariner Ref. 7922“.

 Das Glas weist zudem eine gewölbte Form auf, wie sie häufig bei Vintage-Taucheruhren zu finden ist. Dadurch entsteht eine optische Weichheit und Tiefe, die die Gehäusegröße übertrifft. Damals war Acrylglas (Plexiglas) das Standardmaterial für Uhrengläser, und seine dünne, flache Form machte es bruchgefährdet. Daher war die von Anfang an gewählte gewölbte Form die vernünftigste Wahl, um die Haltbarkeit zu gewährleisten.

Tudor Black Bay 54 „Lagune“ Blau

Die Black Bay 54 "Lagoon Blue" verfügt über ein gewölbtes Glas, ein Design, das von Vintage-Taucheruhren übernommen wurde, wird jedoch mit modernem Saphirglas für überlegene Kratzfestigkeit hergestellt.

 Die glatten Konturen der Gehäuseseiten, die keinen Kronenschutz besitzen, übernehmen getreu die Merkmale der Tudor-Uhren aus den 1950er Jahren. Dies unterscheidet sie deutlich von den hervorstehenden Kronenschützern späterer professioneller Taucheruhren, die für den Einsatz unter rauen Bedingungen und bei Beschädigungen konzipiert wurden.

Tudor Black Bay 54 „Lagune“ Blau

Die Krone ist mit einer „Tudorrose“ verziert.

 Die Gestaltung des Zifferblatts und die Anordnung der Ziffern auf der Lünette sind zurückhaltend und äußerst konservativ. Vintage-Taucheruhren weisen oft viel Freiraum auf dem Zifferblatt auf, um die Informationsmenge bewusst zu reduzieren und ihre Funktion als Instrument in den Vordergrund zu stellen. Dasselbe gilt für die Anordnung der Skalen auf der Lünette: Bei der Einführung der Submariner im Jahr 1954 war die Designphilosophie, nur das Nötigste an Ziffern anzuzeigen und die Dichte visueller Informationen zu minimieren – ein sehr konservatives und funktionsorientiertes Design. Die Black Bay 54 „Lagoon Blue“ folgt diesem Ansatz und reduziert die Informationsmenge auf ein Minimum. Die „Snowflake“-Zeiger, die erstmals bei der 1969 eingeführten „Ref. 7016“ verwendet wurden und auch bei Modellen der französischen Marine zu finden sind, sind ebenfalls ein wichtiges Element, das die Geschichte von Tudor widerspiegelt. Sie werden jedoch nicht hervorgehoben und fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein.

 All diese Elemente beweisen eindrucksvoll, dass die Black Bay 54 „Lagoon Blue“ nicht einfach nur eine „kleine Taucheruhr“ ist, sondern ein Modell, das die Philosophie von Vintage-Taucheruhren mit einem modernen Designverständnis sorgfältig neu interpretiert.

Eine Herausforderung für die Zukunft

 Andererseits ist diese Uhr mehr als nur eine Hommage an die Vergangenheit; es ist das Element, das Ugartes herausfordernde Sensibilität visualisiert. Das markanteste Beispiel dafür ist die lagunenblaue Farbe des Zifferblatts. Selbst in der Geschichte der Vintage-Uhren von Tudor gab es nie ein so leuchtendes und offenes Blau. Diese Farbe, die weder militärisch noch professionell wirkt, betrachtet das Meer nicht als „Arbeitsplatz“, sondern als „Objekt der Erinnerung und Emotion“ und entwickelt so eine äußerst moderne Sensibilität, die die Zukunft herausfordert.

Tudor Black Bay 54 „Lagune“ Blau

Das Zifferblatt ist in „Lagunenblau“ gehalten, das Tudor als „an die Meere der Tropen erinnernd“ beschreibt.

 Hellblaue Farbtöne, wie beispielsweise „Lagoon Blue“, verleihen dem Zifferblatt Tiefe und erzeugen einen Farbeffekt, der den Negativraum größer erscheinen lässt. Während Schwarz, das häufig bei Taucheruhren verwendet wird, den Negativraum verkleinert und aufhebt, wirkt dieses Blau, das an Himmel und Meer erinnert, als zurückweichende Farbe und lässt die Oberfläche optisch in die Ferne ragen. Dadurch werden die für Vintage-Taucheruhren charakteristische Ruhe und die besondere Atmosphäre intensiver und stärker wahrgenommen.

 Die Farbe „Lagunenblau“ kann jedoch, wenn sie falsch eingesetzt wird, schnell zu hell oder gar spielzeughaft wirken und so die Glaubwürdigkeit der Uhr als Funktionsuhr untergraben, was ihre effektive Nutzung erschwert. In diesem Fall hingegen basiert die Farbe auf den dezenten historischen Elementen von Vintage-Taucheruhren und vermeidet jegliche Aufdringlichkeit oder Oberflächlichkeit. Das Zifferblatt weist zudem eine feine Sandstruktur auf, die das Licht nicht stark reflektiert, sondern sanft streut. Es besitzt eine lebendige und zarte Textur, als würde sie einen flüchtigen Moment einfangen, in dem sich Sand sanft im seichten Wasser eines tropischen Paradieses bewegt. Bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass selbst die winzigen, auf der Lünette eingravierten Zahlen dieselbe Sandstruktur aufweisen – ein wahrhaft beeindruckender Ausdruck von Emotionen.

Tudor Black Bay 54 „Lagune“ Blau

Sogar die Zahlen auf der Lünette weisen eine feine sandgestrahlte Textur auf.

 Ein weiteres charakteristisches Merkmal ist die polierte Edelstahl-Lünette, ein Merkmal, das bei herkömmlichen Taucheruhren selten zu finden ist. Dies spiegelt die Schmuckdesignphilosophie wider, die Ugarte schon früh verinnerlichte: Schmuck ist kein eigenständiges Objekt, sondern entfaltet seine volle Wirkung erst, wenn er am Körper getragen wird.

 Überträgt man diese Philosophie auf die Black Bay 54 „Lagoon Blue“, so bildet die Lünette keine Grenze mehr zwischen Gehäuse und Zifferblatt. Durch die fließende Verbindung beider Elemente mittels des spiegelnden Lichts entsteht ein optischer Effekt, der die Grenze scheinbar verschwinden lässt. Dieses Design gewährleistet die Funktionalität des Instruments und überträgt gleichzeitig die in der Schmuckgestaltung so wichtige „Kontinuität mit dem Körper“ auf die Lünette. Auch das fünfgliedrige Armband, dessen polierte und satinierte Oberflächen eine Kombination bilden, trägt dazu bei, die Form des Gehäuses harmonisch mit dem Handgelenk zu verbinden, indem es die Lichtreflexion streut und so die Kontinuität zwischen Uhr und Körper zusätzlich verstärkt.

Tudor Black Bay 54 „Lagune“ Blau

Das Vorhandensein der Lünette, die mit der Oberfläche zu verschmelzen scheint, verrät, dass diese Uhr erst beim Tragen ihre volle Pracht entfaltet.

Tudor Black Bay 54 „Lagune“ Blau

Tudor Black Bay 54 „Lagune“ Blau

Die Kontinuität zwischen der Black Bay 54 "Lagoon Blue", die auf einem Schmuckdesign basiert, und dem Körper wird auf den Fotos, die sie beim Tragen zeigen, deutlich.

Tudor Black Bay 54 Lagunenblau

Das fünfreihige Edelstahlarmband zeichnet sich durch eine Kombination aus polierten und satinierten Oberflächen aus.


Taucheruhren, die Vielfalt verkörpern

 Die „Black Bay 54 ‚Lagoon Blue‘“ ist somit ein Meisterwerk, das das Talent und die Erfahrung von Ander Ugarte vollends zur Geltung bringt. Die beiden Säulen seiner Philosophie – „die Zukunft herausfordern“ und „das Wesen der Vergangenheit neu erschaffen“ – ergänzen sich, ohne sich abzustoßen, und verschmelzen schließlich zu einer vollkommenen Form. Vergleicht man diese Beziehung mit dem Uhrwerk einer Armbanduhr, so erinnert sie an das von Christian Huygens entdeckte physikalische Phänomen, dass „zwei nahe beieinander schwingende Körper sich gegenseitig beeinflussen und schließlich synchronisieren“. Mit seinem Hintergrund im Schmuckdesign verkörpert sich die Synchronisation scheinbar gegensätzlicher Vektoren – Zukunft und Vergangenheit – in einer Art „visueller Resonanz“.

 Gleichzeitig besticht dieses Schmuckstück durch die klare visuelle Trennung zwischen Vergangenheit und Neubeginn. Aus der Ferne vermittelt es ein modernes und sinnliches Gesamtbild von stiller Transparenz, die an das Rauschen der Wellen in einem tropischen Paradies erinnert. Doch beim Blick auf die Details wird die in jedem einzelnen Teil verborgene Essenz der Vergangenheit deutlich sichtbar. Es spricht die Sinne an, ohne sich einer rationalen Interpretation zu verschließen. Diese Uhr ermöglicht es Ihnen, Ugartes Verschmelzung von Vergangenheit und Gegenwart visuell und sinnlich zu erleben.

 Was noch bemerkenswerter ist: Obwohl es sich um eine echte professionelle Taucheruhr mit 200 m Wasserdichtigkeit und einem COSC-zertifizierten Chronometer-Uhrwerk Kaliber MT5400 handelt, stellt sie diese Merkmale nicht protzig zur Schau. Übermäßige Spekulationen und ein werkzeughafter Eindruck werden vermieden; stattdessen präsentiert sich die Uhr als transparente Taucheruhr, die sich durch ihre Farbe und Ausgewogenheit harmonisch in den Alltag einfügt. Tudor spricht zwar kein bestimmtes Geschlecht an, doch die Black Bay 54 „Lagoon Blue“ besticht auch als Schmuckstück durch ihre Perfektion und wirkt am Handgelenk einer Frau besonders elegant. Diese unaufdringliche Eleganz, die den Charakter einer Taucheruhr nicht zur Schau stellt, und ihr geschlechtsneutrales Design sind ein Konzept, das bei Tudors erster Taucheruhr von 1954 nicht zu finden war. Mit der harmonischen Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart ist sie wahrlich eine ikonische Uhr, die den Namen „Diversity Diver's“ perfekt verkörpert.



Kontaktinformationen: Rolex Japan / Tudor Tel. 0120-929-570


[89 Punkte] Tudor Black Bay 54 "Lagunenblau"

Wir präsentieren die neuen Uhren von Tudor für 2026!

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Tudor Black Bay 58: Was ist das Geheimnis hinter ihrem raffinierten Design und ihrer überragenden Leistung?

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