Frederique Constant Classic Premier vereint das Beste aus modernen und klassischen Stilen

2026.02.25

Im Herbst 2025 erweiterte die Schweizer Uhrenmarke Frederique Constant ihre „Classic“-Kollektion um zwei Modelle. Während die Kollektion für ihre Stabindizes und Lederarmbänder bekannt war, präsentierte die Marke mit der „Classic Premier“ ein neues, modernes und dennoch klassisches Modell mit arabischen Ziffern und einem Metallarmband.

WatchTime Deutsche Ausgabe November/Dezember 2026
Text von Roger Ruegger
© WatchTime Germany
Ursprünglich veröffentlicht in WatchTime Germany
Nachdruck mit freundlicher Genehmigung.
[Artikel veröffentlicht am 25. Januar 2026]

Dieses Zifferblatt ist einfach zum Verlieben.

 Dieses Zifferblatt ist einfach zum Verlieben, und in der neuesten Version mit dem schlichten Titel „Classique Premier“ kombiniert Frederique Constant polierte arabische Ziffern, Zeiger im Breguet-Stil und eine Eisenbahnminuterie.

 Das gestufte Zifferblatt ist in Blau oder Lachs erhältlich, wobei ein sandgestrahltes Zentrum und ein satinierter Außenring einen schönen Kontrast bilden.

Frederique Constant „Classic Premier“ Ref. FC-301BL3B6B
Automatikwerk (Kal. FC-301). 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve: ca. 68 Stunden. Edelstahlgehäuse (Durchmesser 38.5 mm, Dicke 10.5 mm). Wasserdicht bis 5 bar. Keine weltweite Limitierung. 363.000 Yen (inkl. MwSt.).

 Die Classic Premiere folgt auf zwei erfolgreiche Neuerscheinungen: die Classic Manchette, die Anfang 2025 auf den Markt kam, und die Moneta Moonphase im Jahr 2024. Beide Modelle sind quarzbetrieben.

Frederique Constant „Classic Premier“ Ref. FC-301SAL3B6B
Automatikwerk (Kal. FC-301). 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve: ca. 68 Stunden. Edelstahlgehäuse (Durchmesser 38.5 mm, Dicke 10.5 mm). Wasserdicht bis 5 bar. Keine weltweite Limitierung. 363.000 Yen (inkl. MwSt.).

 Dies ist ein Beweis für das Engagement der Marke nicht nur für erschwingliche Manufakturwerke, sondern auch für ihre ständige Weiterentwicklung im Hinblick auf das Design: Während die Classic Manchette und die Moneta Moonphase eine Hommage an die Designs der 1950er bzw. 1980er Jahre darstellen, greift diese Uhr Designs aus verschiedenen Epochen in einem freieren Stil auf.

 Die arabischen Ziffern als Stundenmarkierungen mit Breguet-Ziffern, die im 20. Jahrhundert beliebt waren, die eleganten Pomme-Zeiger, die im 18. Jahrhundert populär waren, und die Minuteneinteilung im Art-Deco-Stil verbinden sich mit einem fünfgliedrigen Jubilee-Armband im Stil der 1940er Jahre und einem modernen mechanischen Uhrwerk mit einer Gangreserve von ca. 68 Stunden zu einer überraschend zeitlosen Uhr, die sowohl zu einem Anzug als auch zu Jeans gut passt.


Die Früchte der Zusammenarbeit

 Nicht nur die Designmischung überrascht. Das mechanische Uhrwerk, Kaliber FC-301, basiert auf dem Kaliber G100 von La Joux-Perret. Was Beobachter der Uhrenbranche jedoch überraschte, war die Nachricht aus dem Jahr 2012, dass Citizen Watch die Protole Holding, die Muttergesellschaft von La Joux-Perret mit Sitz in La Chaux-de-Fonds, übernommen hatte.

Durch den transparenten Gehäuseboden kann man das Kaliber FC-301 sehen. Sowohl die Brücken als auch der Rotor sind mit Genfer Lack beschichtet, was es zu einem besonderen Vergnügen macht, diese Veredelung zu bewundern.

 Sechs Jahre später erwarb der japanische Konzern im Rahmen seines Citizen Global Plan 2018 auch die Schweizer Frederique Constant Gruppe. Diese Expansionsstrategie wird es dem Uhrwerkhersteller La Joux-Perret ermöglichen, von der Gruppe „modernste technische Unterstützung“ zu erhalten und gleichzeitig die Kontrolle über seine eigene Produktionstechnologie zu behalten sowie bis 2025 eine gleichberechtigte Versorgung aller Kunden sicherzustellen.

 La Joux-Perret liefert auch heute noch ein komplettes Sortiment an Uhrwerken an zahlreiche Marken, von einfachen Handaufzugs- und Automatikwerken bis hin zu Tourbillons und Chronographen.

 Gleichzeitig ist es auch das Herzstück der eigenen Konzernmarken wie Arnold & Son, Angelus und Frederique Constant und hat sich als „Schweizer Basis“ für Premium-Uhrwerke im gesamten Konzern etabliert.

 Insbesondere bei der Entwicklung des Kalibers G100 profitierte La Joux-Perret vom Know-how von Miyota, der renommierten Uhrwerksmanufaktur, die 1980 gegründet wurde. Die Ursprünge von Miyota reichen bis ins Jahr 1959 zurück, als Citizen Watch eine Fabrik in Miyota in der Präfektur Nagano errichtete.

 Obwohl das Kaliber G100 in der Schweiz entwickelt wurde, weist es einige Ähnlichkeiten mit der für ihre Zuverlässigkeit und Leistung bekannten Kaliber-9000-Serie von Miyota auf. Es verfügt über neu gestaltete Räderwerke, Stoßdämpfer, Regler, Federhäuser und eine neu positionierte Unruh. Dies erforderte offenbar mehr als ein Jahr Forschung und Entwicklung.

 Dies ermöglicht eine längere Gangreserve von ca. 68 Stunden im Vergleich zu den ca. 42 Stunden vergleichbarer Miyota-Modelle sowie ein eleganteres Design. Das Kaliber G100 dient zudem als Ersatz für das Sellita-Kaliber SW200. Mit einem Durchmesser von 25.6 mm, der traditionellen und gängigsten Größe für mechanische Uhren, gewährleistet es die volle Kompatibilität mit Gehäusen des Kalibers 2824, dem weltweit beliebtesten Schweizer Uhrwerk.

 Sowohl das Kaliber G100 als auch das Kaliber FC-301 arbeiten mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Das Kaliber FC-301 verzichtet jedoch auf die Datumsanzeige und verfügt stattdessen über einen roségoldfarbenen Rotor. Dieses Automatikwerk ist durch den Saphirglasboden sichtbar und in einem 38.5 mm großen Unisex-Gehäuse untergebracht, das bis 50 m wasserdicht ist.


Zwei Möglichkeiten und ein klassisches Dilemma

 Während frühere Modelle der „Classic“-Kollektion oft mit aufgedruckten römischen Ziffern, einem silberfarbenen guillochierten Zifferblatt und einem Lederarmband ausgestattet waren, wirkt diese Classic Premiere mit ihren applizierten arabischen Ziffern und dem Edelstahlarmband moderner.

 Andererseits sind die polierten Zeiger und arabischen Ziffern nicht mit Leuchtfarbe beschichtet, was das Ablesen der Uhrzeit im Dunkeln erschwert.

 Die Uhr ist in zwei Farbvarianten erhältlich: einem hellen Wolkenblau (Ref. FC-301BL3B6B) und Lachsrosa (Ref. FC-301SAL3B6B). Beide verfügen über ein gekörntes Zifferblatt in der Mitte. Während Blau eine eher klassische Option darstellt, zählt Lachsrosa zu den beliebtesten Farben im aktuellen Vintage-Trend.

Das zentrale Zifferblatt verfügt über eine gekörnte Oberfläche, die das Licht bündelt, während die erhabenen Indizes am Rand ein kreisförmiges Sonnenschliff-Finish aufweisen, das das Licht streut und so die Indizes und Graduierungen hervorhebt.

 Wir hatten die Gelegenheit, das blaue Modell anzuprobieren, und waren begeistert, wie vielseitig es am Handgelenk aussieht. Je nach Lichteinfall changiert die Uhr von Blaugrau zu Dunkelblau und passt somit zu nahezu jedem Outfit.

 Mit einem Durchmesser von 38.5 mm passt diese Uhr an nahezu jedes Handgelenk. Frederique Constant hat zudem immer wieder bewiesen, dass sie in Kombination mit einem Edelstahlarmband perfekt harmoniert, und dieses Modell wiegt nur 124 g (gemessen).

Ein kupferfarbenes Zifferblatt ist ebenfalls erhältlich und entspricht dem aktuellen Trend. Die polierten arabischen Ziffern sind ein weiteres markantes Merkmal. Dieses Modell ist eine Hommage an und zugleich eine Interpretation der ästhetischen Codes der 1950er- und 60er-Jahre.

 Meiner Meinung nach sind Metallarmbänder vielseitiger und haltbarer als Lederarmbänder, aber ich hätte mir die Option eines Schnellwechselsystems für die Armbänder gewünscht, um besser zum Gehäuse und Zifferblatt zu passen (Lederarmbänder sind übrigens auch separat auf der offiziellen Website erhältlich).

Die Uhr wird an einem fünfgliedrigen Edelstahlarmband mit abwechselnd polierten und satinierten Oberflächen sowie einer Faltschließe präsentiert. Das Gehäuse selbst ist poliert.

 Das Jubilee-Armband ist sehr angenehm zu tragen, aber manche finden vielleicht, dass sein markantes Design nicht ganz zum Gesamtbild passt, einschließlich der klassischen Breguet-Zeiger, die ein fester Bestandteil der Kollektion der Marke sind, obwohl Perfektionisten vielleicht einen etwas längeren Minutenzeiger bevorzugen würden.

Die Uhr hat einen Durchmesser von 38.5 mm und eine Dicke von 10.67 mm. So sieht sie an meinem Handgelenk aus, das einen Umfang von 19.5 cm hat.

 Doch mit der Classic Premiere präsentiert Frederique Constant eine äußerst attraktive Option: ein modernes Basiswerk, ein harmonisches Gehäuse und ein detailreiches Zifferblatt, das den Geschmack moderner Sammler trifft. Die einzige offene Frage lautet: „Welches Zifferblatt soll ich wählen?“



Kontaktinformationen: Frederique Constant Beratungsraum Tel. 0570-03-1988


Achten Sie auf die Zifferblattfarbe. Frederique Constant „Manufacture“-Kollektion

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Das lang erwartete Armbandmodell und die goldfarbene Version der „Classic Moneta Moonphase“ sind jetzt erhältlich.

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