"wena wrist" schlägt die Koexistenz von mechanischen Uhren und Smartwatches vor.

2017.09.15
Fotos von Yu Mitamura
Interview und Text von Yuto Hosoda (Chronos-Japan)

Verwandeln Sie Ihre Uhr in eine Smartwatch.
Drei Experten erläutern seinen Reiz und sein Potenzial.

Am Freitag, dem 25. August, fand in der GARDEN GALLERY im Daikanyama T-SITE in Shibuya, Tokio, die Ausstellung „Omoide no Clock“ statt. Präsentiert wurde die Hybrid-Smartwatch „wena wrist“, die aus Sonys neuem Geschäftsentwicklungsprogramm Seed Acceleration Program (SAP) hervorgegangen ist. Die Ausstellung zeigte „wena wrist“, ein Armband mit integrierter elektronischer Geldfunktion, das an einer Uhr befestigt ist, die mit den Erinnerungen des Besitzers gefüllt ist. So wurde die Smartwatch neu interpretiert und zusammen mit den persönlichen Anekdoten präsentiert. Im Vorfeld der Ausstellung fand eine Gesprächsrunde statt, in der unter anderem unser Chefredakteur Masamasa Hirota und das Model Reina Hoshi ihre Eindrücke von „wena wrist“ schilderten. Neben den beiden genannten Rednern nahmen auch Teppei Tsushima, General Manager und Business Manager für „wena wrist“ bei Sony, sowie Sohei Hara, Einkäufer bei Beams, an der Veranstaltung teil. Hirota eröffnete die Runde mit seinen persönlichen Eindrücken von „wena wrist“.

 Hirota lobte ausdrücklich, dass das Armband „in Bezug auf Material und Konstruktion den Standards von Armbanduhren entspricht“ und sich angenehm zu tragen fühle. Besonders beeindruckt war er vom Tragekomfort: „Dank der guten Gewichtsverteilung fühlt es sich nicht so schwer an, wie es tatsächlich ist. Schweizer Uhrenhersteller versuchen zwar, Smartwatch-Funktionen in Armbänder zu integrieren, aber genau hier liegt der größte Unterschied.“ Auch Abteilungsleiter Tsushima stimmte Hirotas Ausführungen zu und erklärte, dass man bei der Entwicklung von „wena wrist“ die Geschichte der Armbanduhren respektiere und ausschließlich Komponenten verwende, die den gängigen Standards der Uhrenindustrie entsprächen. Der Edelstahl des Armbands sei SUS316L, der auch in Luxusuhren zum Einsatz komme, und die Schrauben seien Schlitzschrauben, wie sie auch in Uhren verwendet würden. Hirota, dem Tsushimas Ansichten nicht bekannt sind,

Dass Ta diese Meinung so selbstverständlich äußerte, zeugt von der harten Arbeit von Tsushima und dem Entwicklungsteam. Auch Model und zweifache Mutter Hoshi Reina hob die Kombinationsmöglichkeiten der Uhr hervor: „Dank der verschiedenen Farbreihen lässt sie sich problemlos mit jedem Outfit kombinieren.“ Ihre hohe Praktikabilität betonte sie: „Als Mutter kleiner Kinder schätze ich es sehr, ohne leere Taschen einkaufen gehen zu können.“ Hara, der in der Bekleidungsindustrie arbeitet, lobte ebenfalls die Kombinationsmöglichkeiten der Uhr und hob ihre Eignung für den geschäftlichen und privaten Gebrauch hervor. Abschließend sprach Hirota über seine Hoffnungen für die Zukunft der „wena wrist“: „Sie sollte dünner und leichter sein. Und für die Zukunft von Smartwatches wünsche ich mir, dass sie auch von anderen Unternehmen als OEM-Produkte angeboten wird.“ Hoshi ergänzte: „Ich würde mir eine Telefonfunktion wünschen.“ Die Veranstaltung endete mit folgenden Worten:

 

Bei der Gesprächsveranstaltung erschienen Fachleute aus verschiedenen Bereichen auf der Bühne und trugen ihre eigenen Uhren und „wena wrist“. Von links: Teppei Tsushima, Geschäftsführer und Business Manager von „wena wrist“, Masamasa Hirota, Chefredakteur dieses Magazins, Model Reina Hoshi und Sohei Hara, Einkäufer bei Beams.