Seit dem vollständigen Markteintritt im Jahr 2022 kreiert Leica Watch Uhren, die vor „Leica-typischer“ Natur nur so strotzen. Das neueste Modell, die Leica ZM 12, hat eine Gemeinsamkeit mit der Fotografie: „Licht und Schatten“.

Dies ist die Version der Leica ZM 11 mit kleiner Sekunde, die ein breites Publikum ansprechen soll. Ihre Konfiguration mit kurzem Gehäuse und großem kleinen Sekundenzeiger trifft den Nerv der Uhrenliebhaber. Automatikwerk (Kal. Leica LA-3002). 38 Steine. 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve von ca. 60 Stunden. Edelstahlgehäuse (39 mm Durchmesser, 13 mm dick). Wasserdicht bis 100 m. Preis: 1.001.000 Yen (nur Gehäuse).
[Artikel erschienen in der Septemberausgabe 2025 von Kronos Japan]
Die Leica ZM 12 zeichnet sich durch einen markanten Kontrast zwischen Licht und Schatten aus.
Leica wagte 2022 den Einstieg in die Welt der mechanischen Uhren. Die ersten Modelle, die Leica L1 (heute Leica ZM 1) und die Leica L2 (heute ZM 2), wurden in Zusammenarbeit mit dem deutschen Uhrenhersteller Lehmann Precision Uhren entwickelt und verkörperten den typischen Leica-Charakter. Im Fokus dieser Produkte stand das Tragegefühl: die Präzision der Krone beim Einstellen der Zeiger, der Druckpunkt und das Klicken beim Drücken des Drückers zur Datumseinstellung. Jedes dieser Elemente war sorgfältig abgestimmt, und das Tragegefühl erinnerte an die klassische M-Serie.

So sind Leica-Uhren so gestaltet, dass sie Gemeinsamkeiten mit bestehenden Leica-Produkten aufweisen. Welche Elemente umfasst also die Basislinie „Leica ZM 12“? Henrik Ekdahl aus der Uhrenabteilung erklärte: „Wir haben Elemente der Fotografie in die ZM 12 und die ZM11 (die Version mit zentraler Sekunde) integriert. Wir haben Licht und Schatten auf dem Zifferblatt zum Ausdruck gebracht.“ Tatsächlich wird bei starkem Lichteinfall die feine Satinierung des Zifferblatts hervorgehoben, während die vielen tiefen Linien zwischen 3 und 9 Uhr Schatten werfen. Der dadurch entstehende Kontrast erinnert an einen Schwarzweißdruck.

Wie bereits erwähnt, wurde das Uhrwerk des ersten Modells im eigenen Haus gefertigt, die ZM 12 hingegen wird ein Chronode-Uhrwerk verwenden. Angesichts des Bestrebens des Unternehmens, seine Zielgruppe zu erweitern und mehr junge Nutzer anzusprechen, war ein automatisches Rohwerk eine logische Wahl. Doch warum entschied man sich für die Zusammenarbeit mit Chronode? „Die Qualität ist nicht nur exzellent, sondern auch die Umsetzung von Individualisierungswünschen ist unkompliziert. Sollten wir beispielsweise in Zukunft eine Mondphasenanzeige hinzufügen wollen, wäre dies mit Chronode problemlos möglich.“ Angesichts der profunden Uhrenkenntnisse eines Experten, der das Produkt bewertet, überrascht die hohe Qualität der Leica-Uhren nicht.




