Omega Speedmaster Dark Side of the Moon Apollo 8 Tragebericht! Stellen Sie sich das Universum an Ihrem Handgelenk vor

FEATURE Eindruck
2025.02.25

Dies ist ein Tragebericht der neuen Speedmaster Dark Side of the Moon Apollo 8 aus dem Jahr 2024. Wir untersuchen den Reiz der überarbeiteten Dark Side of the Moon und beleuchten die vielen Details, die die Leistung von Apollo 8 würdigen.

Omega "Speedmaster Dark Side of the Moon Apollo 8"

Fotos und Text von Tsubasa Nojima
Fotos und Text von Tsubasa Nojima
[Artikel veröffentlicht am 25. Januar 2025]


Die Speedmaster Dark Side of the Moon Apollo 8, die im Jahr 2024 weiterentwickelt wird

 Die Omega Speedmaster ist ein beliebtes Modell, nicht nur für Omega selbst, sondern auch unter den vielen Meisterwerken der Chronographen-Industrie. Sie debütierte 1957 zusammen mit der Seamaster und der Railmaster und erfreute sich großer Beliebtheit bei Rennfahrern, Piloten und Ingenieuren. Schließlich wurde sie zur offiziellen Ausrüstung der NASA (National Aeronautics and Space Administration) und begleitete die erste bemannte Mondlandung. Diese Leistung brachte der Speedmaster den Spitznamen „Moonwatch“ ein, und sie ist seither zu einer legendären Uhr geworden.

 Die Speedmaster wurde als Handaufzugschronograph entwickelt, ist aber auch für ihre zahlreichen Ableger bekannt. So sind verschiedene einzigartige Speedmaster-Modelle erschienen, darunter die „Mark Series“ mit ihrem stromlinienförmigen Gehäuse, die „X-33“ mit Digitalanzeige und die „Racing“ mit ihrem sportlichen Design.

 Die Uhr, die wir heute vorstellen, ist die Speedmaster Dark Side of the Moon Apollo 8, erschienen 2024. Apollo 8, gestartet 1968, war das erste bemannte Raumschiff, das den Mond umkreiste und zur Erde zurückkehrte. Dieses Modell ist eine aktualisierte Version des gleichnamigen Modells von 2018. Auf den ersten Blick sind zwar keine großen Unterschiede erkennbar, doch die Gesamtqualität wurde verbessert, insbesondere die Verarbeitung der Lasergravur auf dem Zifferblatt und des Uhrwerks. Wir möchten die Faszination dieses Modells anhand dieser Aspekte näher beleuchten.

Neue Omega Speedmaster Dark Side of the Moon Apollo 8

Omega „Speedmaster Dark Side of the Moon Apollo 8“ Ref. 310.92.44.50.01.001
Die Dark Side of the Moon wurde 2024 neu gestaltet. Im Sonnenlicht tritt das Mondmuster auf dem Zifferblatt deutlich hervor. Handaufzug (Kal. 3869). 26 Steine. 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve ca. 50 Stunden. Keramikgehäuse (44.25 mm Durchmesser, 13 mm dick). Wasserdicht bis 5 bar. Preis: 2,2 Millionen Yen (inkl. MwSt.).


Zifferblatt mit realistischem Mondmuster

 Dieses Modell steckt voller Highlights, aber beginnen wir mit dem Zifferblatt. Das Grundlayout entspricht dem der Speedmaster Professional. Es verfügt über einen 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr, einen 12-Stunden-Zähler bei 6 Uhr und eine kleine Sekunde bei 9 Uhr, dazu stiftförmige Stunden- und Minutenzeiger sowie einen zentralen Chronographen-Sekundenzeiger. Drei Hauptmerkmale machen dieses Modell jedoch einzigartig: Erstens das Zifferblatt mit der Mondoberfläche, zweitens die gelbe Farbgebung und drittens der präzise gefertigte, raketenförmige Sekundenzeiger der Saturn V.

 Das mehrschichtige Skelettzifferblatt besteht aus schwarz eloxiertem Aluminium. Es weist ein lasergeätztes Muster auf, das an die Mondoberfläche erinnert. Der Kontrast zwischen der matten Oberfläche der flachen Bereiche und den glänzenden, rauen Stellen erzeugt einen dreidimensionalen Effekt. Durch die Kratzer hindurch sind alle Krater und Vertiefungen realistisch nachgebildet. Das Uhrwerk ist von 6 bis 9 Uhr sichtbar, sodass man die Bewegung des Hebels beim Aktivieren des Chronographen beobachten kann.

 Die dunklen Farbtöne dieser Uhr werden durch die Verwendung von Gelb akzentuiert. Neben dem Schriftzug „Speedmaster“ bei 12 Uhr sind die drei Zeiger der Chronographenfunktion, die Hilfszifferblätter und die äußeren Ränder der Indizes leuchtend gelb. Dies erleichtert zudem die Unterscheidung zwischen den Zeigern und Hilfszifferblättern für die Zeitanzeige und die Chronographenfunktion.

 Der sportliche Charakter des Gelbtons wird durch die Minutenmarkierungen im Grand-Prix-Stil verstärkt, die an Zielflaggen erinnern und dem Zifferblatt eine spielerische Note verleihen, wodurch dessen kompaktes Erscheinungsbild noch weiter unterstrichen wird.

Omega "Speedmaster Dark Side of the Moon Apollo 8"

Das Zifferblatt besitzt eine dreidimensionale Struktur. Das markanteste Merkmal ist der raketenförmige Sekundenzeiger aus Titan bei 9 Uhr. Bei genauer Betrachtung mit einem Kratzdetektor erkennt man, dass selbst die Buchstaben „USA“ präzise nachgebildet wurden.

 Ein wesentlicher Unterschied zum vorherigen Modell „Dark Side of the Moon“ liegt im Design des kleinen Sekundenzeigers. Auf den ersten Blick wirkt er wie ein schlichter weißer Zeiger, doch bei genauerem Hinsehen erkennt man seine Raketenform. Er ist der Saturn-V-Rakete des Apollo-Programms nachempfunden, die die Raumsonde in die Mondumlaufbahn beförderte. Ich bin zwar kein Experte für die genaue Identifizierung von Raketen, aber im Vergleich zu Fotos der echten Saturn V scheint es sich um eine recht gelungene Nachbildung zu handeln. Im Gegensatz zu den meisten flachen Zeigern ist dieser Sekundenzeiger perfekt zylindrisch. Selbst aus einem bestimmten Winkel betrachtet wirkt er nicht billig, und man kann sich an dem Anblick einer Rakete erfreuen, die auf der Mondoberfläche schwebt. Da er jedoch so klein ist, sind Kratzer nötig, um ihn aus der Nähe betrachten zu können.


Schwarzes Keramikgehäuse

 Das Gehäuse dieser Uhr besteht aus schwarzer Keramik. Keramik, die in den letzten Jahren bei Luxusuhren immer beliebter geworden ist, zeichnet sich durch hohe Härte, Korrosionsbeständigkeit und antiallergene Eigenschaften aus. Ihre Herstellung und Verarbeitung erfordern jedoch fortschrittliche Technologien. Keramik wird hergestellt, indem Materialien wie Zirkonium mit einem Bindemittel vermischt, geformt und gebrannt werden. Da sich das Volumen beim Brennen verringert, müssen Brennumgebung, Temperatur und Brenndauer präzise gesteuert werden, da selbst geringste Maßabweichungen inakzeptabel sind. Darüber hinaus ist die fertige Keramik extrem hart, was die Oberflächenbearbeitung äußerst schwierig macht.

 Trotz ihrer komplexen Gehäusekonstruktion ist diese Uhr bis 5 bar wasserdicht und verfügt über ein poliertes und gebürstetes Finish. Ihre scharfen Kanten unterstreichen den unverwechselbaren, robusten Look der Speedmaster. Die schwarze Keramiklünette besitzt eine lasergravierte Tachymeterskala, die anschließend mit weißer Emaille ausgefüllt wurde.

Omega "Speedmaster Dark Side of the Moon Apollo 8"

Das Gehäuse hat einen Durchmesser von 44.25 mm und verfügt über das für die Speedmaster typische polierte und gebürstete Finish aus kratzfester schwarzer Keramik.

 Das Kautschukarmband verfügt über eine perforierte gelbe Innenschicht und gelbe Ziernähte, die farblich zum Zifferblatt passen. Die Faltschließe ist aus Titan und Keramik gefertigt.

 Der Gehäuseboden scheint ein Schnappverschluss zu sein. Zwar verfügen die meisten Speedmaster über verschraubte Gehäuseböden, doch ist es schwierig, Keramik direkt mit einem Gewinde zu versehen, was vermutlich der Grund für diese Konstruktion ist. In der Mitte befindet sich ein Saphirglas, das den Blick auf das Uhrwerk freigibt.

Omega "Speedmaster Dark Side of the Moon Apollo 8"

Die Faltschließe lässt sich per Knopfdruck einfach öffnen und schließen. Die Spitze des Verschlusses steht nicht hervor, wodurch er ein klares Erscheinungsbild erhält.


Ein Handaufzugswerk, das Ihnen die einzigartigen Chronographenfunktionen ermöglicht.

 Das in dieser Uhr verwendete Kaliber 3869 entspricht im Wesentlichen dem Kaliber 3861 der aktuellen Moonwatch, jedoch mit einer speziellen Oberflächenbehandlung für die dunkle Seite des Mondes. Es verfügt über eine Co-Axial-Hemmung, die die Wartungsintervalle deutlich verkürzt, eine Silizium-Spiralfeder mit hervorragenden antimagnetischen Eigenschaften und ist als Master Chronometer zertifiziert. Seine Wurzeln liegen in einem klassischen Chronographenwerk von Lemania, doch seine Spezifikationen zählen zu den besten der Neuzeit.

 Da es sich um ein Handaufzugswerk handelt, können Sie die Verarbeitung und die Bewegung ungestört vom Rotor genießen. Die Brücke ist mit einer Abbildung der dunklen Seite des Mondes graviert und bildet so einen Kontrast zum Zifferblatt. Die Zahnräder und die Unruh sind grau beschichtet und ergeben zusammen mit der Brücke ein harmonisches Farbbild.

Omega "Speedmaster Dark Side of the Moon Apollo 8"

Das Uhrwerk ist mit einem Motiv der dunklen Seite des Mondes verziert. Ein weiteres ansprechendes Merkmal ist, dass man die einzigartige Funktion eines Chronographen erleben kann.

 Eine der größten Attraktionen dieser Uhr ist, dass die gesamte Funktionsweise des Chronographenmechanismus durch den transparenten Gehäuseboden sichtbar ist. Beim Drücken des Drückers bei 2 Uhr wird dessen Bewegung über einen Hebel auf eine Nocke übertragen. Diese Nocke verschiebt den Tragarm, der das vierte Rad und das Chronographenrad mit dem Zwischenrad verbindet und so den Chronographen startet. Durch erneutes Drücken des Drückers bei 2 Uhr wird die Verbindung über das Zwischenrad gelöst, und ein erneutes Drücken des Drückers bei 4 Uhr bewirkt, dass der Rückstellhammer auf das Zählerrad schlägt und es auf Null zurücksetzt.


Ist das 44.25-mm-Gehäuse zu groß?

 Ich höre oft Bedenken bezüglich der Gehäusegröße von Speedmaster-Modellen mit Handaufzug. Sie wird als etwas zu groß empfunden. Laut Katalog misst die Professional 42 mm im Durchmesser, die Dark Side of the Moon hingegen 44.25 mm. Zugegeben, klein sind sie keineswegs. Ist sie also wirklich so groß? Ich besaß selbst schon eine Professional, und selbst an einem Handgelenkumfang von 16.5 cm wirkte sie nie zu wuchtig. Dasselbe gilt für die Dark Side of the Moon, die ich diesmal getestet habe. Obwohl das Gehäuse dieses Modells größer ist als das der Professional, ist es einheitlich dunkel getönt, was ihm ein kompakteres Aussehen verleiht. Aber das ist noch nicht alles.

Omega "Speedmaster Dark Side of the Moon Apollo 8"

Überraschenderweise trägt sich die Uhr trotz ihres Durchmessers von 44.25 mm angenehm am Handgelenk. Mein Handgelenkumfang beträgt etwa 16.5 cm. Die Ablesbarkeit ist zwar nicht optimal, aber für die Figuren in diesem Werk ausreichend.

 Bei der Betrachtung der Größe gibt es einiges zu beachten. Zum einen die Gehäusehöhe von Bandanstoß zu Bandanstoß. Die Professional misst 47.5 mm, die Dark Side of the Moon hingegen 50 mm, was im Verhältnis zum Gehäusedurchmesser relativ kurz ist. Durch die kürzere Gehäusehöhe trägt sich die Uhr am Handgelenk weniger auf und fügt sich auch an schmalen Handgelenken harmonisch ein. Bemerkenswert ist auch, dass Speedmaster-Modelle ab der vierten Generation asymmetrische Gehäuse aufweisen. Grund dafür ist, dass beim Hinzufügen von Kronenschutzbügeln auf Wunsch der NASA die Gehäuseseiten verbreitert wurden, wodurch die Kronenschutzbügel in das Gehäusedesign integriert werden konnten. Die Definitionen variieren je nach Marke. Während der Gehäusedurchmesser einer typischen Uhr ohne Kronenschutzbügel angegeben wird, schließt die Speedmaster, bei der es keine klare Trennlinie zwischen Mittelteil und Kronenschutzbügeln gibt, diese mit ein. Der Lünettendurchmesser beträgt bei der Professional etwa 40 mm, bei der Dark Side of the Moon etwa 42 mm. Beachten Sie, dass die tatsächliche Größe etwas kleiner ist als in der Produktbeschreibung angegeben. Nur weil Sie schmale Handgelenke haben, heißt das nicht, dass Sie auf eine Speedmaster verzichten müssen.

 Sie hat nicht nur die ideale Größe, sondern sitzt auch angenehm am Handgelenk. Das liegt vermutlich am fehlenden Rotor, wodurch der Gehäuseboden dünn und der Schwerpunkt niedrig ist. Das dicke Kautschukarmband schmiegt sich eng ans Handgelenk an. Die aktuelle Faltschließe von Omega wirkt elegant, da die Spitze der Schließe im geschlossenen Zustand nicht hervorsteht.

Omega "Speedmaster Dark Side of the Moon Apollo 8"

Neben dem niedrigen Schwerpunkt sorgt das dicke Gummiband für festen Halt am Kopf und damit für hohen Tragekomfort auch über längere Zeit. Obwohl bei starken Stößen Bruchgefahr besteht, ist Keramik kratzfest.

 Leider ist die Ablesbarkeit nicht optimal. Zwar sind die Indizes gut lesbar, doch dauert es eine Weile, die Stunden- und Minutenzeiger auf dem komplexen Zifferblatt zu finden. Das Zifferblatt mit seiner realistischen Mondoberfläche ist jedoch der größte Reiz dieser Uhr. Wenn Ihnen also gute Ablesbarkeit wichtig ist, sollten Sie sich für ein anderes Modell entscheiden. Es wäre unhöflich, die Uhr in puncto Ablesbarkeit zu kritisieren.


Eine einzigartige Speedmaster mit hohem Sammlerwert.

 Obwohl die Speedmaster ein Nischensegment unter den Handaufzugschronographen darstellt, hat sie sich als Standard-Luxusuhr etabliert. Vom Einsteiger bis zum passionierten Uhrenliebhaber – kaum jemand kann ihre Qualität leugnen. Aufgrund ihrer großen Beliebtheit zögern jedoch viele, sich eine zuzulegen, oder verlieren mit der Zeit das Interesse an ihr. Für diese Uhrenliebhaber ist die Dark Side of the Moon die perfekte Wahl.

 Das Zifferblatt mit Mondoberflächenmotiv, das an die Mission Apollo 8 erinnert, die präzise gefertigte Rakete als kleiner Sekundenzeiger und das glänzende, tiefschwarze Keramikgehäuse besitzen einen Charme, den Fachleute oft nicht erfassen. Das Uhrwerk, das die Master-Chronometer-Zertifizierung erhalten hat, zeichnet sich durch hohe Präzision und Magnetfeldresistenz aus und ist somit ideal für den täglichen Gebrauch. Dieses Modell vereint Hobby und Alltagstauglichkeit auf höchstem Niveau.

Omega "Speedmaster Dark Side of the Moon Apollo 8"

Die Dark Side of the Moon verleiht der klassischen Speedmaster eine starke Persönlichkeit. Ihre geheimnisvollen Details laden den Betrachter zum Mond ein.



Kontaktinformationen: Omega Tel. 0570-000087


Wir präsentieren alle 9 Kollektionen neuer Omega-Uhren für 2024!

Funktionen

Omega Speedmaster Mondphase. Genießen Sie luxuriöse Momente im Rhythmus des zunehmenden und abnehmenden Mondes. [Tragebericht]

Funktionen

Masamasa Hirota testet die Omega Speedmaster Moonwatch erneut. Trotz ihrer Schwächen ist die Speedmaster Pro die beste.

Funktionen