Die Modelle „Golden Bridge“ und „Admiral“ von Corum sind langjährige Verkaufsschlager, die ständig weiterentwickelt werden.

2024.10.22

Corum wurde von René Vanwald gegründet, der sich bei einer renommierten Marke einen Namen gemacht hatte und seine Position aufgab, um die Uhrenwerkstatt seines Onkels zu übernehmen. Seine Leidenschaft und sein Einfallsreichtum führten zur Entwicklung einer Reihe einzigartiger Zeitmesser und verliehen dem Unternehmen schließlich eine unverwechselbare Präsenz. Erleben Sie Corums Tradition und Innovationskraft anhand der beiden ikonischen Uhren Golden Bridge und Admiral.

Goldene Brücke

Die Golden Bridge verfügt über ein Baguette-Uhrwerk mit geradlinigem Räderwerk. Der Traum des unabhängigen Uhrmachers Vincent Calabrese wurde mit Unterstützung von Corum Wirklichkeit. Nach einer Designüberarbeitung durch Vaucher Manufacture Fleurier im Jahr 2005 wurde die Golden Bridge noch praktischer und hat sich seither stetig weiterentwickelt, ohne dabei ihrem ursprünglichen Konzept zu verfallen.
Fotos von Yu Mitamura
Text von Tsubasa Nojima
Herausgegeben von Tomoshige Kase
[Artikel erschienen in der Septemberausgabe 2024 von Kronos Japan]

Der Fokus liegt auf den beiden Sammlungen, die Corum unterstützen.

 Corum ist eine junge Marke, gegründet 1955, die aber bereits viele ikonische Uhren hervorgebracht hat. Die Geschichte des Unternehmens begann, als René Vanwald in die Werkstatt seines Onkels Gaston Ries eintrat. Vanwald begann seine Karriere 33 bei Patek Philippe und übernahm später die Leitung der Designabteilung bei Omega. Er schuf Meisterwerke wie die Seamaster und die Constellation.

アドミラル

Die Admiral hat sich zu einer luxuriösen Sportuhr entwickelt, die die Welt des Hochseeregattasports widerspiegelt. Ihr sportliches Gehäuse mit 12-eckiger Lünette und Kronenschutz sowie die an internationale Seeflaggen angelehnten Indizes auf dem Zifferblatt gelten als charakteristische Merkmale von Corum. Ein weiteres attraktives Merkmal ist die breite Modellpalette, die von Komplikationen mit Tourbillons bis hin zu Modellen mit Meteoritenzifferblättern reicht.

 Es war zweifellos seine verborgene Leidenschaft für Design, die ihn dazu bewog, die kleine, familiengeführte Uhrenwerkstatt zu übernehmen. Schon bald nach der Firmengründung trug seine Leidenschaft Früchte in Form origineller Entwürfe wie der „Goldenen Röhre“ und des „Chinesischen Hutes“. Er erzielte weiterhin zahlreiche Erfolge und wurde im Jahr 2000 mit dem Gaia-Preis, dem Nobelpreis der Uhrenindustrie, ausgezeichnet. Dass er in der Kategorie „Handwerkskunst & Kreation“ und nicht in der Kategorie „Unternehmerische Philosophie“ geehrt wurde, zeugt von seiner außergewöhnlichen Kreativität.

 Corum bietet aktuell fünf Kollektionen an, doch die beiden bekanntesten und prägendsten Modelle der Marke sind „Golden Bridge“ und „Admiral“. Erstere gilt als Pionierin darin, Uhrwerke vom reinen Antriebsmechanismus zum Kunstwerk zu erheben, während letztere eine praktische Uhr ist, die die Welt des Yachtsports widerspiegelt. Welche Wege haben diese beiden Uhren mit ihren gegensätzlichen Charakteren eingeschlagen?

 Die Marke Golden Bridge entstand 1977, als der unabhängige Uhrmacher Vincent Calabrese mit der Bitte um eine Zusammenarbeit an einer Armbanduhr an Corum herantrat. Die Uhr, eingefasst in ein Saphirglasgehäuse, gab nicht nur den Blick auf das Uhrwerk frei, sondern zeichnete sich auch durch ein einzigartiges Design mit geradem Räderwerk aus. Van Wald teilte vermutlich Calabreses Vision. Obwohl sie sich zum ersten Mal trafen, benötigten die beiden nur drei Stunden, um eine Einigung zu erzielen. Drei Jahre später brachte Corum das Produkt erfolgreich auf den Markt. Dank der Zusammenarbeit mit Seitz SA, einem Hersteller von Saphirglas, dessen Verarbeitung damals wie heute schwierig ist, entstand das erste Modell. Der innovative Ansatz, das Uhrwerk selbst in das Design zu integrieren, hatte einen enormen Einfluss auf die Uhrenindustrie.

Vincent Calabrese, frühe Golden Bridge

Die frühe Goldene Brücke (rechts) basierte auf einem Prototyp von Vincent Calabrese (links). Obwohl es sich um eine in Serie gefertigte Maschine handelte, lässt sich die Anzahl der Handwerker, die die Goldene Brücke montieren konnten, sowohl damals wie heute an einer Hand abzählen.

 Im Jahr 2005 beauftragte der damalige Präsident Severin Wunderman die Manufaktur Vaucher Manufacture Fleurier mit der Entwicklung eines Rohwerks, um der Uhr ein moderneres Aussehen zu verleihen. Die neue Golden Bridge war geboren – ein evolutionärer Schritt hin zu mehr Alltagstauglichkeit.

 Eines dieser aktuellen Modelle ist die Golden Bridge Classic. Das tonnenförmige Gehäuse verfügt über Saphirglas auf Vorder-, Rück- und Seitenfläche, sodass Besucher die filigranen Mechanismen der mit Akanthus und Farnen gravierten 18-Karat-Goldgrundplatte sowie die polierten Schrauben und Zahnräder aus jedem Blickwinkel bewundern können.

Golden Bridge Classic

Golden Bridge Classic
Das neueste Uhrwerk von Golden Bridge verfügt über Saphirglas auf Vorder- und Rückseite des Gehäuses, sodass Sie die sich drehenden Zahnräder beobachten können. Die geschwungene Form des Tonneau-Gehäuses verleiht der Uhr eine elegante Anmutung. Handaufzug (Kal. CO113). 19 Steine. 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve von ca. 40 Stunden. Gehäuse aus 18-karätigem Roségold (51 mm x 34 mm, 11.35 mm dick). Wasserdicht bis 30 m. Preis: 7,7 Millionen Yen (inkl. MwSt.).

 Demgegenüber steht die modernere „Golden Bridge Avant-Garde“. Dieses Modell ist mit einem automatischen Baguette-Uhrwerk mit linearem Aufzug ausgestattet, das die Zugfeder durch die Hin- und Herbewegung des Rotors aufzieht. Das schwebende Uhrengehäuse verleiht den dreidimensionalen Indizes zudem einen schwebenden optischen Effekt. Durch das U-förmige Panorama-Saphirglas lässt sich die gesamte Uhr optimal bewundern.

Golden Bridge Avantgarde

Golden Bridge Avantgarde
Eine limitierte Edition zum 10-jährigen Jubiläum des linearen Automatikwerks. Das Panorama-Saphirglas, gefertigt aus einem einzigen Saphirblock, ermöglicht Ihnen einen detaillierten Blick auf das Uhrwerk. Automatischer Aufzug (Kal. CO313). 26 Steine. 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve von ca. 40 Stunden. Gehäuse aus Titan + DLC (51.8 mm x 37.2 mm, 13.7 mm dick). Wasserdicht bis 30 m. Weltweit auf 50 Stück limitiert. 6,6 Millionen Yen (inkl. MwSt.).

 Die Admiral, eine weitere Corum-Ikone, wurde 1960 als Hommage an den internationalen Hochseeregattasport entwickelt. Ursprünglich als „Admiral’s Cup“ bekannt, erschien sie als wasserdichte Uhr mit quadratischem Gehäuse. Die charakteristische 12-eckige Lünette und die Indizes mit internationalen Seeflaggen kamen in den 80er-Jahren hinzu. Seitdem hat sich die Admiral als elegante Sportuhr etabliert und ist in zahlreichen Varianten erhältlich. Sie vereint das elegante Design des Yachtsports mit der Robustheit einer wasserdichten Uhr. Auch die Verpackung, die bereits einen ersten Eindruck von den Qualitäten einer luxuriösen Sportuhr vermittelt, zeugt von Corums herausragender Weitsicht.

アドミラル

Die erste Admiral (links), die 1960 auf den Markt kam, war eine wasserdichte Uhr mit quadratischem Gehäuse, was damals selten war. Die bekannte zwölfeckige Lünette und die Indizes mit internationalen Seezeichenflaggen (rechts) erschienen erst in den 1980er-Jahren.

 Die Admiral 45 Tourbillon Openwork ist ein Paradebeispiel für Admirals aktuelle Entwicklung hin zu raffinierteren und hochfunktionalen Zeitmessern. Das skelettierte Zifferblatt mit seinen dreidimensionalen Indizes und Brücken setzt das fliegende Tourbillon bei 6 Uhr gekonnt in Szene und bildet zusammen mit dem mit 18-karätigem Roségoldpulver beschichteten Carbongehäuse einen wahrhaft atemberaubenden Anblick.

Admiral 45 Tourbillon skelettiert

Admiral 45 Tourbillon skelettiert
Dieses limitierte Sondermodell besticht durch sein markantes, skelettiertes Design und ein mit Goldpulver bestreutes Carbongehäuse. Das fliegende Tourbillon befindet sich bei 6 Uhr und ermöglicht es Ihnen, seine Rotation zu beobachten. Automatikwerk (Kal. CO298). 37 Steine. 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve von ca. 72 Stunden. Carbongehäuse (Durchmesser 45 mm, Dicke 14.3 mm). Wasserdicht bis 100 m. Weltweit auf 48 Stück limitiert. 12,1 Millionen Yen (inkl. MwSt.).

 Die Admiral 42 Automatic mit ihrem Meteoritenzifferblatt ist schlicht und doch unverkennbar Corum. Obwohl viele Marken mittlerweile Meteoritenzifferblätter anbieten, gilt Corum als Pionier in deren Verwendung. Mit ihrer 12-eckigen Lünette, dem Kronenschutz und den monochromen, an internationale Seezeichen erinnernden Indizes ist dieses Modell perfekt geeignet, um die einzigartige Faszination von Meteoriten zu erleben – einem Mineral, das über lange Zeiträume im unendlichen Universum entstanden ist.

 Die Golden Bridge, ein Kunstwerk mit faszinierender Dynamik, und die Admiral, eine luxuriöse Sportuhr, die über die Jahre verfeinert wurde, sind zwei völlig unterschiedliche Kollektionen. Doch im Kern lebt die von Corum gepflegte Philosophie der Handwerkskunst unverkennbar fort. Und diese Philosophie entwickelt sich bis heute stetig weiter.

Admiral 42 Automatik

Admiral 42 Automatik
Corum war 1986 eine der ersten Marken, die Zifferblätter aus Meteoritengestein einführte. Die einfarbigen Indizes mit Motiven internationaler Seefahrtsflaggen heben das geheimnisvolle, einzigartige Muster des Meteoriten hervor. Automatikwerk (Kal. CO395). 31 Steine. 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve von ca. 42 Stunden. Edelstahlgehäuse (42 mm Durchmesser, 10.3 mm dick). Wasserdicht bis 100 m. Preis: 176 Millionen Yen (inkl. MwSt.).



Kontaktinformationen: GM International Tel. 03-5828-9080


Das ist fantastisch! Corum hat eine neue Uhr mit einer darum gewundenen Schlange herausgebracht, die „Golden Bridge Serpent“!

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Der Reiz liegt nicht nur in seiner Individualität, sondern auch in seiner Ausgewogenheit. Eindrücke der Corum Admiral Legend 38

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Zwei limitierte Sondermodelle feiern das 40-jährige Jubiläum der legendären Corum-Uhr „Golden Bridge“.

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