Auf den Geneva Watch Days, die vom 29. August bis 2. September 2024 stattfinden, präsentierte Girard-Perregaux zwei Modelle mit dem ikonischen „Three Bridges“-Design der Marke.

Neu für 2024: Tourbillon mit drei fliegenden Brücken
Brücken, die die Uhrwerkskomponenten tragen, spielen heute eine wichtige ästhetische Rolle. Constant Girard, Gründer von Girard-Perregaux im Jahr 1856, fertigte bereits in den 1960er-Jahren Taschenuhren und integrierte diese Komponenten in das Design, indem er dem Uhrwerk drei Brücken hinzufügte und so eine ikonische Ästhetik schuf. 1967 entwickelte er eine Taschenuhr mit drei parallelen Brücken aus Neusilber und einem Tourbillon. Dieses Design mit seiner einzigartigen Form und Tiefe revolutionierte die Uhrmacherkunst. In Anlehnung an diese Entwicklung präsentierte die Marke 1989 das „Tourbillon mit drei Goldbrücken“, bei dem die Brücken aus Edelmetallen gefertigt sind.

Inspiriert vom Meisterwerk aus dem Jahr 1989, wurde das Three Flying Bridges Tourbillon 2021 zum 230-jährigen Firmenjubiläum lanciert. Dieses Modell verfügt zwar über die ikonischen drei Brücken aus Roségold, diese befinden sich jedoch auf der Zifferblattseite und sind mit einer schwarzen PVD-Beschichtung versehen. Die Grundplatte wurde entfernt; alle Teile werden von den Brücken getragen, was dem Design eine moderne und avantgardistische Note verleiht.
Die neueste Version dieses Tourbillons mit drei fliegenden Brücken wurde auf den Geneva Watch Days vorgestellt, und gemäß der Philosophie von Girard-Perregaux der „kontinuierlichen Verbesserung“ wurde jedes Detail aktualisiert.

Automatikwerk (Kal. GP09400-1273). 27 Steine. 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve ca. 60 Stunden. Gehäuse aus 18-karätigem Gold/Pellets (44 mm Durchmesser, 15.35 mm Höhe). Wasserdicht bis 30 m. Preis auf Anfrage.
Die Neuerungen betreffen vor allem das Äußere. Zunächst wurde das Indexdesign überarbeitet und präsentiert sich nun mit einem Doppelstabindex bei 12 Uhr. Stunden- und Minutenzeiger sind satiniert und mit Super-LumiNova beschichtet, was die Ablesbarkeit auch im Dunkeln gewährleistet. Das kastenförmige Saphirglas auf Zifferblatt und Gehäuseboden, eines der charakteristischen Merkmale der Kollektion, bleibt unverändert, ist nun aber leicht abgerundet, wodurch die Uhr in der Seitenansicht symmetrischer wirkt.
Die Krone wurde zudem abgerundet, um die Bedienbarkeit zu verbessern und der Uhr ein insgesamt harmonisches und einheitliches Design zu verleihen.
Darüber hinaus wurden die Bandanstöße verkürzt, um die Gesamtlänge zu reduzieren, und die Mitte des Gehäuses wurde abgerundet, um den Tragekomfort zu verbessern.

Das Armband hat ein stoffähnliches Design und wurde erstmals bei der 23 erschienenen Neo Constant Escapement verwendet. Ein schwarzes Alligatorlederarmband mit goldenen Akzenten ist ebenfalls enthalten.
Durch den Gehäuseboden lässt sich das Kaliber GP09400-1273 bewundern. Wie schon beim Vorgängermodell ist auch dieses Uhrwerk mit viel Liebe zum Detail gefertigt. Die Brücken sind für einen modernen Look schwarz PVD-beschichtet, während die abgeschrägten Kanten das Roségold dezent durchscheinen lassen. Jedes der drei goldenen Brückenpaare wird aus kleinen Buchsbaumstücken gefertigt, und die Herstellung dauert zwei Tage.
Dieses neue Modell verkörpert sowohl die Geschichte von Girard-Perregaux als auch dessen sich ständig weiterentwickelnden Ansatz.
Neu für 2024: La Esmeralda „Secret“ Eternity Edition Honig
Anlässlich der Geneva Watch Days präsentierte Girard-Perregaux ein weiteres neues Sondermodell: die La Esmeralda „Secret“ Eternity Edition Honey.

Automatikwerk (Kal. GP09600-2083). 31 Steine. 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve ca. 50 Stunden. Gehäuse aus 18-karätigem Gold/Pellets (43 mm Durchmesser, 15.1 mm Höhe). Wasserdicht bis 30 m. Preis auf Anfrage.
Diese Uhr konnte nur in La Chaux-de-Fonds in der Schweiz gefertigt werden, dem Stammsitz der Marke vom 19. Jahrhundert bis heute und der Heimatstadt von Constant Girard. Die von hohen Gebäuden geprägte Uhrenregion mit ihrem einzigartigen Straßennetz, das optimales Tageslicht für die sorgfältigen Uhrmacherwerkstätten bietet, und die malerische, grüne Kulisse, die die Stadt in Sommernächten umgibt, inspirierten die Marke zur Kreation dieses neuen Modells mit honigfarbenem Gehäuse. Es basiert auf der La Esmeralda Tourbillon „Secret“ Eternity Edition aus dem Jahr 2016.
Diese Uhr verfügt über ein 43 mm großes Gehäuse aus 18-karätigem Roségold mit drei passenden Goldbrücken und einem honigfarbenen Grand-Feu-Emaille-Zifferblatt, das von unserer Schwesterfirma Donze Cadrans gefertigt wurde. Das Gehäuse ist mit Grand-Feu-Emaille veredelt, die in der Champlevé-Technik geätzt wurde, um ein Verblassen zu verhindern. Gehäuse und Schließe sind aufwendig graviert und stellen eine Hommage an die Taschenuhr „La Esmeralda“ dar, die auf der Weltausstellung 1889 in Paris mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde.

Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal dieses eleganten Zifferblatts ist, dass es von erfahrenen Kunsthandwerkern mit einer Rosendrehmaschine von Hand verziert wurde, um sonnenstrahl- und bogenförmige Guillochierungsmuster zu erzeugen.
Der Gehäuseboden im Jägerstil gibt den Blick auf das Kaliber GP9600 frei, das mit einem Mikrorotor aus Weißgold direkt unter dem Federhaus ausgestattet ist. Dieses Automatikwerk wurde 1884 als Tourbillon mit drei Brücken patentiert und ist aufwendig graviert.
Der Gehäuseboden im Jägerstil ist mit einer geriffelten Gravur verziert, die drei galoppierende Pferde zeigt, genau wie bei historischen Taschenuhren. Die Bedeutung der Pferde ist unbekannt.
Es handelt sich um ein seltenes Modell, von dem weltweit nur 18 Stück hergestellt wurden, aber es ist ein neues Modell, das die fortschrittliche Uhrmachertechnologie von Girard-Perregaux vollumfänglich würdigt.



