Richard Milles „unbesungener Vertrauter“: Ein Meister der Bearbeitung harter und schöner Materialien.

2017.03.30

Im Vordergrund ist die ATZ-Lünette der RM055 zu sehen. Im Hintergrund befindet sich die schwarze Keramiklünette, die unter anderem bei der RM 52-01 verwendet wird. Bangerter bezieht die Rohlinge für die Lünetten (zweite von links) von seinem Lieferanten und bearbeitet sie präzise mit CNC-Maschinen. Die Vickershärte der ersten Lünette beträgt 1400, die der zweiten 1200. Die Pulverzusammensetzung der ersten Lünette besteht aus 76 % Zirkoniumdioxid, 20 % Aluminiumoxid und 4 % Yttriumoxid, die der zweiten aus 95 % Zirkoniumdioxid und 5 % Yttriumoxid.
Yukiya Suzuki (diese Zeitschrift): Interview und Artikel
Text von Yukiya Suzuki (Chronos-Japan)

In der Vergangenheit konnte Richard Mille frei mit hochspezialisierten Uhrwerkherstellern und Zulieferern zusammenarbeiten und baute stets ein Fertigungssystem auf, das die richtigen Leute an die richtigen Positionen brachte. Als „fabriklose Manufaktur“ brachte das Unternehmen immer wieder neue Produkte auf den Markt, die die Uhrenindustrie in Erstaunen versetzten.
In den letzten Jahren hat das Unternehmen als Sprungbrett für die weitere Entwicklung die Entwicklung eigener Kernkaliber und die Übernahme von Gehäuseherstellern in Angriff genommen, um sich von einem „fabriklosen“ zu einem „echten“ Hersteller zu wandeln.
Richard Milles neuer Partner ist ein Experte für die Präzisionsbearbeitung ultraharter Werkstoffe.