Ende 2011 präsentierte Hublot in seinem Hauptsitz im schweizerischen Nyon eine revolutionäre neue Legierung: „Magic Gold“. Auch wenn der Name schon etwas hochtrabend klingt, handelt es sich tatsächlich um eine Legierung aus Keramik und Gold. Normalerweise muss eine Goldlegierung zu mindestens 75 Gewichtsprozent aus Gold bestehen, wie beispielsweise 18-karätiges Gold. Dieses Magic Gold ist vom Schweizer Edelmetallamt als 18-karätiges Gold zertifiziert und somit echtes Gold. Doch wie wurde dieses Magic Gold entwickelt?
Magic Gold wurde gemeinsam von Hublot und der EPFL entwickelt. Die Rohmaterialien werden in eine zylindrische Form gefüllt, die der Größe des Bauteils entspricht, und anschließend durch Kaltisostatpressen gehärtet (Zylinder im Hintergrund). Dieses wird dann gesintert, um ein keramisches „Skelett“ zu erzeugen (Zylinder links Mitte), in das mit hocherhitztem und unter hohem Druck stehendem Schutzgas geschmolzenes Gold gegossen wird (Zylinder rechts Mitte). Anschließend wird dieses geschnitten und mittels Funkenerosion bearbeitet, um ein dunkles Bauteil zu erhalten (vorne links). Die Farbe von Magic Gold wird erst nach dem Polieren sichtbar (vorne rechts). Der hellgraue Zylinder im Vordergrund besteht aus einer neuen Legierung aus Keramik und Aluminium.
Osamu Yajima: Fotografie
Fotografien von Osamu Yajima
Yukiya Suzuki (diese Zeitschrift): Interview und Artikel
Text von Yukiya Suzuki (Chronos-Japan)
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Yukiya Suzuki (diese Zeitschrift): Interview und Artikel
Text von Yukiya Suzuki (Chronos-Japan)
