Die Omega Speedmaster gibt es in vielen Varianten. Eine der außergewöhnlichsten ist die „Grey Side of the Moon Meteorite“, die aus Eisenmeteorit gefertigt ist. Betrachten wir die Faszination dieses besonderen Modells genauer, insbesondere im Hinblick auf die Seltenheit von Eisenmeteoriten.

Der Reiz des Speedmaster Grey Side of the Moon Meteoriten
Omegas Flaggschiff-Kollektion Speedmaster umfasst die Speedmaster Grey Side of the Moon Meteorite, Ref. 311.63.44.51.99.002, die mit Meteoritengestein gefertigt ist. Kenner der Eigenschaften dieses Modells wissen, dass es sich um eine ganz besondere Uhr handelt.
Das Zifferblatt ist aus einem Meteoriten aus dem Weltraum gefertigt.
Das Zifferblatt der Referenz 311.63.44.51.99.001 ist aus einem Gibeon-Meteoriten gefertigt. Gibeon ist die korrekte Bezeichnung für einen Eisenmeteoriten, der hauptsächlich aus Eisen und Nickel besteht. Der Gibeon-Meteorit soll im prähistorischen Namibia eingeschlagen sein.

Automatikwerk (Kal. 9300). 54 Steine. 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve ca. 60 Stunden. Keramikgehäuse (Durchmesser 44.25 mm, Dicke 16.1 mm). Wasserdicht bis 5 bar. Preis: 264 Millionen Yen (inkl. MwSt.).
Eisenmeteoriten, darunter auch der Gibeon-Meteorit, weisen eine geometrische Struktur auf, die als Widmanstätten-Struktur bekannt ist und sichtbar wird, wenn ein Querschnitt mit Säure behandelt wird. Diese Struktur verleiht dem Zifferblatt der Speedmaster Grey Side of the Moon Meteorite sein einzigartiges Aussehen.
Die Anzahl der Meteoriten, die die Atmosphäre überstehen und unverglühend auf die Erde fallen, ist extrem gering. Und selbst unter diesen ist es äußerst selten, einen zu finden, der groß genug ist, um für ein Zifferblatt verwendet zu werden. Die Speedmaster Grey Side of the Moon Meteorite, deren Zifferblatt aus diesem Material besteht, ist ein wahrhaft seltenes und wertvolles Modell.
Einzigartige Muster und geheimnisvoller Glanz
Die geometrischen Muster der auf den Zifferblättern der Referenz 311.63.44.51.99.002 verwendeten Meteoriten variieren je nach Stein, und kein Zifferblatt gleicht dem anderen. Jede Speedmaster ist ein Unikat.

Darüber hinaus ist die Verwendung von Materialien, die das Meteoritenzifferblatt perfekt ergänzen, ebenfalls exzellent, beispielsweise die Lünette und die Indizes aus 18-karätigem Sedna-Gold sowie die Tachymeterlünette mit Ceragold-Technologie. Sowohl Sedna-Gold als auch die Ceragold-Technologie sind exklusive Materialien und Technologien von Omega.
Hochleistungsfähige Koaxialbewegung
Die Speedmaster Grey Side of the Moon Meteorite wird vom Kaliber 9300 angetrieben, einem Automatikwerk mit Co-Axial-Hemmung.
Die Koaxialhemmung, auch als Hemmungsrad bekannt, zeichnet sich durch eine geringe Kontaktfläche zwischen Hemmungsrad und Anker aus, wodurch die Reibung reduziert wird. Dies verringert das Risiko von Ölengpässen und Verschleiß und somit auch die Wartungshäufigkeit.

Ein weiterer Vorteil von Uhrwerken mit koaxialer Hemmung ist ihre hohe Ganggenauigkeit. Generell gilt: Je größer der Schwingungswinkel eines Uhrwerks (d. h. wenn die Zugfeder aufgezogen ist), desto höher ist die Ganggenauigkeit. Eine koaxiale Hemmung mit einem kleinen Sperrwinkel (dem Winkel, in dem sich der Anker nach links und rechts bewegt) kann jedoch auch bei kleinem Schwingungswinkel (d. h. beim Entspannen der Zugfeder) eine stabile Zeitmessung gewährleisten.
Die Seltenheit und der Wert von Meteoriten
Das Wissen um die Seltenheit von Meteoriten lässt uns die Faszination des Speedmaster-Meteoriten „Graue Seite des Mondes“ noch mehr schätzen. Hier sind zwei Gründe, warum Eisenmeteoriten, darunter auch der Gibeon-Meteorit, als seltene und wertvolle Materialien gelten.
Eine Zusammensetzung, die sich von allen anderen Substanzen auf der Erde unterscheidet.
Eisenmeteoriten wie der Gibeon-Meteorit enthalten Elemente, die auf der Erde nicht vorkommen, und es gibt keinen Meteoriten auf der Erde mit genau der gleichen Zusammensetzung.
Eisenmeteoriten weisen eine andere magnetische Struktur auf als die auf der Erde vorkommenden Eisen-Nickel-Legierungen. An der Grenze zwischen der eisenreichen α-Phase und der nickelreichen γ-Phase wurde eine dünne Schicht eines Minerals namens Tetrataenit identifiziert.
Tetrataenit zeichnet sich durch seine magnetische Anisotropie aus, die es seinen Nord- und Südpolen ermöglicht, einander zugewandt zu sein. Seine Funktionalität soll mit der von Eisen-Platin vergleichbar sein, das als magnetisches Material der nächsten Generation gilt.
Über einen Zeitraum von etwa 46 Milliarden Jahren bildete sich ein geometrisches Muster.
Die Widmanstätten-Struktur (geometrisches Muster) von Eisenmeteoriten entsteht durch die extrem langsame Abkühlung von Eisen-Nickel-Legierungen mit einer Rate von 1°C pro Million Jahre, was bedeutet, dass es etwa 46 Milliarden Jahre dauern würde, bis sich die Widmanstätten-Struktur bildet.

Darüber hinaus ist die Widmanstätten-Struktur irreversibel und wird durch Erhitzen zerstört. Es ist unmöglich, dieselbe Struktur künstlich nachzubilden. Die Meteorite Speedmaster ist wahrlich eine Wunderuhr, entstanden erst nach Äonen der Erdgeschichte.
Eine Speedmaster, mit der Sie die Geheimnisse der Meteoritenforschung entdecken können
Die Speedmaster Grey Side of the Moon Meteorite Ref. 311.63.44.51.99.002 ist eine seltene Uhr mit einem Zifferblatt aus Gibeon-Meteoriten. Das einzigartige geometrische Muster aus Eisenmeteoriten macht jede Uhr zu einem Unikat und somit zu einer ganz besonderen Speedmaster.
Wenn Sie auf der Suche nach einer besonderen Uhr sind, sollten Sie dieses Modell in Betracht ziehen, mit dem Sie die Geschichte der Erde seit ihrer Entstehung erleben können. Sobald Sie sie in der Hand halten, werden Sie von der Mystik, die durch Meteoriteneinschlag und OMEGA-Technologie entsteht, fasziniert sein.
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