
Fotografien von Osamu Yajima, Masanori Yoshie (S.056-061), Yu Mitamura (S.068-069), Syun Kanbe (S.070-071)
Hiroyuki Suzuki, Masamasa Hirota (diese Zeitschrift), Yukiya Suzuki (diese Zeitschrift): Interviews und Texte
Text von Hiroyuki Suzuki, Masayuki Hirota (Chronos-Japan), Yukiya Suzuki (Chronos-Japan)
Ab dem 1. Januar 2020 darf die Swatch Group keine Waren mehr an Dritte außerhalb des Konzerns verkaufen oder mit ihnen Handel treiben.
Es besteht keine Verpflichtung mehr, jedem Unternehmen Rohmaterialien zu liefern.
Dies ist das Endergebnis des sogenannten „ETA-Problems“.
Seit Juli 2002 herrscht in der Uhrenindustrie große Verwirrung aufgrund des Mangels an Rohwerken.
Der formale Prozess wird in gut drei Jahren abgeschlossen sein.
Da sich das letzte Kapitel jedoch dem Ende zuneigt, könnte man sagen, dass ein neues Kapitel in der ETA-Frage begonnen hat.
Im Dezember 2015 stellte die Swatch Group die Lieferung von Ersatzteilen an die Hersteller des Konzerns, darunter auch ETA, ein.
Darüber hinaus scheint ETA bestrebt zu sein, ihr Angebot an Rohkaffee wieder zu erhöhen, nachdem es Jahr für Jahr reduziert worden war.
Inmitten des globalen wirtschaftlichen Abschwungs verhandeln ETA und Unternehmen außerhalb des Konzerns immer wieder.
Was unternehmen also die Personen und Hersteller, die mit dem ETA-Problem konfrontiert sind?
Wie gedenken sie, die derzeit schwierigen Zeiten zu überstehen und sich auf den kommenden 1. Januar 2020 vorzubereiten?
Aussagen von Zulieferern, Rohlingsherstellern, Reparateuren und Journalisten
Ich möchte einen Epilog zum Thema „ETA“ verfassen.
