Blancpain Fifty Fathoms 70. Jubiläum: Der Höhepunkt des Jubiläumsjahres

2023.12.01
PR: BLANCPAIN

Im Jahr 2023 jährt sich die Entstehung der Fifty Fathoms zum 70. Mal – ein Meisterwerk, das die Zukunft der Taucheruhren prägte.
Im selben Jahr erschienen zahlreiche Jubiläumsmodelle von Fifty Fathoms. Insbesondere das im Oktober veröffentlichte Modell „Fifty Fathoms 70th Anniversary Act 3“ stellt den Höhepunkt des Jubiläumsjahres dar und besticht durch seine Detailfülle und den umfangreichen Inhalt.

Fünfzig Faden

Fifty Fathoms – 70. Jubiläum, Akt 3
Dies ist das dritte Modell zum 70-jährigen Jubiläum der Fifty Fathoms. Das Design basiert auf der MIL-Spec 1, die Ende der 1950er-Jahre an die US Navy geliefert wurde. Das Gehäuse aus Bronze-Gold ist gestanzt. Automatikaufzug (Kal. 1154.P2). 28 Steine. 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve von ca. 100 Stunden. 9-karätige Bronze-Gold-Legierung (Durchmesser 41.30 mm, Dicke 13.30 mm). Wasserdicht bis 300 m. Weltweit auf 555 Stück limitiert. Preis: 4.422.000 Yen (inkl. MwSt.).
Fotografien von Masahiro Okamura
Interview und Text: Yuto Hosoda (Chronos-Japan)
[Artikel erschienen in der Septemberausgabe 2024 von Kronos Japan]


Fifty Fathoms – 70. Jubiläum

 Warum gilt die 1953 erschienene Blancpain Fifty Fathoms als Vorfahrin der modernen Taucheruhr? Nicht allein wegen ihrer hohen Wasserdichtigkeit. Da Erwin Piquelets Kompressorgehäuse erst 55 eingeführt wurde, ist es bemerkenswert, dass die Uhr bereits 53 bis 50 Faden (ca. 91.5 Meter) wasserdicht war. Entscheidender für die nachfolgenden Generationen von Taucheruhren waren jedoch die zahlreichen Anpassungen an die Bedürfnisse professioneller Taucher, wie die Entwicklung einer drehbaren Lünette mit Fehlfunktionsschutz und die hohe Magnetfeldresistenz.

Fifty Fathoms – 70. Jubiläum, Akt 3

Die neu vorgestellte Act 3 (im Vordergrund) und die MIL-Spec 1 (im Hintergrund), die als Grundlage für das Design diente und an die US Navy geliefert wurde. Um eine einfache Reproduktion zu vermeiden, wurden zwar kleinere Modifikationen vorgenommen, die prägenden Designelemente der Uhr – wie Gehäusegröße, Form der Bandanstöße und Position des Wasserdichtigkeitsaufklebers – entsprechen jedoch dem Original. Die Perfektion ist so herausragend, dass es schade ist, dass nur 555 Stück verkauft werden.

 Die antimagnetische Funktion wurde insbesondere für Bergungsarbeiter entwickelt, die sich während ihrer Arbeit mit Magneten am Schiffsrumpf befestigen. Die Entstehungsgeschichte der Fifty Fathoms durch den damaligen CEO Jean-Jacques Pfister und den französischen Marinekapitän Robert „Bob“ Maloubier und Leutnant Claude Riffaud wurde in dieser Zeitschrift bereits mehrfach erzählt, daher gehen wir hier nicht weiter darauf ein. Doch lassen wir den historischen Hintergrund beiseite und betrachten wir die Fifty Fathoms rein als Uhr. Schon allein die antimagnetische Funktion macht deutlich, dass es sich um eine Funktionsuhr für professionelle Anwender handelt.

 2023 jährt sich die Geburtsstunde dieser legendären Taucheruhr zum 70. Mal. Zu diesem Anlass präsentiert Blancpain zwei neue Fifty Fathoms-Modelle. Im Januar erschien die Act 1, das erste Modell der Jubiläumsausgabe. Im darauffolgenden Monat folgte die Act 2, auch bekannt als Fifty Fathoms Tech Gombessa, mit der Tauchzeiten bis zu drei Stunden gemessen werden können.

Fifty Fathoms – 70. Jubiläum, Akt 3

Das Kaliber 1154.P2 ist ein Dreizeigerwerk, das durch Reduzierung der Schwingungsfrequenz eine lange Gangreserve erreicht. Der Rotor besitzt, wie beim Original, eine lange, schmale Öffnung.

 Blancpain hatte bereits so viele Neuerungen präsentiert, dass sie das „Fifty Fathoms Jahr“ gebührend würdigten, doch die Feierlichkeiten waren noch nicht zu Ende. Im Oktober, zum Jahresende 2023, wurde in Cannes, Frankreich, die „Fifty Fathoms 70th Anniversary Act 3“ angekündigt. Cannes ist Pfisters Lieblingstauchort und gilt zugleich als Geburtsort der Fifty Fathoms. Dort ereignete sich ein Vorfall, der Pfister die Notwendigkeit einer echten Taucheruhr vor Augen führte. Die „Fifty Fathoms 70th Anniversary Act 3“ wurde am perfekten Ort zum Abschluss dieses denkwürdigen Jahres enthüllt. Ihre Neuheiten verdienen es wahrlich, als Höhepunkt des Jubiläumsjahres bezeichnet zu werden.

Das Markenlogo verwendet eine Schriftart der 1950er-Jahre, um dem Original zu entsprechen. Die Indizes sind mit Leuchtfarbe bedruckt. Sie sind hoch und bieten hervorragende Ablesbarkeit. Die Indizes bestehen im Wesentlichen aus Punkten und Strichen, ähnlich dem Original, mit Ausnahme der Raute bei 12 Uhr, die durch ein Dreieck ersetzt wurde.

 Das Design dieser Uhr ist dem früheren Modell MIL-Spec 1 nachempfunden, erkennbar an den Punkt- und Strichindizes, der markanten Lünette und dem Fleck bei 6 Uhr, der Wasserschäden am Gehäuse anzeigt. Auch der Gehäusedurchmesser von 41.3 mm entspricht dem der MIL-Spec 1. Trotz dieser Reverenz zum Original betont Blancpain jedoch, dass die Act 3 keine Neuauflage der MIL-Spec 1 ist. Als Unternehmen, dessen Motto „Innovation ist Tradition“ lautet, wollte man vermutlich keine Uhr kreieren, die das Design einfach nur wiederholt. Diese Begeisterung spiegelt sich deutlich im Gehäusematerial wider.

Der Lünetteneinsatz besteht aus Keramik, in die die Ziffern per Laser eingraviert und anschließend lackiert wurden. Der äußere Rand der Lünette aus 9-karätigem Bronzegold weist eine feine Haarlinie auf.

 Die Act 3 besteht nicht aus dem Neusilber des Originals oder Standardstahls, sondern aus 9-karätigem Bronzegold. Dieses Material ist eine Mischung aus 50 % Kupfer und 37,5 % Gold, Silber, Palladium und Gallium und soll weniger anfällig für Patina und Verfärbungen sein, die bei Uhren mit Bronzegehäuse häufig auftreten. Omega, ebenfalls Teil der Swatch Group, brachte 2021 ein ähnliches Material auf den Markt, doch die Meinungen darüber, ob es sich um dasselbe Material handelt, gehen auseinander. Zwar stimmt die von Omega öffentlich angegebene Bronzegold-Zusammensetzung mit der von Blancpain überein, die Anteile der anderen Materialien neben Kupfer und Gold werden jedoch nicht spezifiziert, und die Farbe von Blancpain ähnelt eher Kupfer. Die Kombination der Act 3, die dem Design der MIL-Spezifikationen der 1950er-Jahre folgt, und des 9-karätigen Bronzegolds mit seiner retro-bronzeähnlichen Farbe ist perfekt.

Das Gehäuse ist mit einem feinen, haarlinienförmigen Finish versehen, lediglich einige wenige Bereiche, wie die C-förmige Kante der Bandanstöße und das Logo auf der Krone, sind poliert. Wie die Feinheit des haarlinienförmigen Finishs und die Oberflächenform zeigen, übertrifft die Polierqualität die einer Taucheruhr und ist eines Luxuszeitmessers wahrlich würdig. Besonders hervorzuheben ist das große, gewölbte Glas. Seine gewölbte Form, die an das ursprüngliche Plexiglas erinnert, unterstreicht die Perfektion dieses Zeitmessers, der das Retro-Design vollends verkörpert.

 Ein weiteres charakteristisches Merkmal der Act 3 sind die Retro-Details, die das Gehäuse aus 9-karätiger Bronze perfekt ergänzen. Das Markenlogo aus den 50er-Jahren und das markant gewölbte Glas sind hierfür Paradebeispiele. Dies gilt nicht nur für das Äußere, sondern auch für das Uhrwerk. Der hier verbaute Automatikrotor des Kalibers 115.P2 verfügt über eine lange, schmale Öffnung. Dieses Konstruktionsmerkmal wurde bereits beim Originalmodell verwendet, um das Gewicht des Rotors zu reduzieren und dadurch die Trägheit sowie Beschädigungen des Uhrwerks bei Stößen zu minimieren. Die Öffnung ist selbstverständlich sorgfältig abgeschrägt und hebt sich dadurch von typischen Taucheruhren ab. Sie strahlt eine edle und hochwertige Anmutung aus.

Das mit der Act 3 mitgelieferte Uhrenetui ist einem alten Unterwasserkameragehäuse nachempfunden. Der Objektivteil lässt sich öffnen, um die Uhr darin aufzubewahren. Es ist mit einer Kristallbeschichtung versehen, wodurch es leicht und dennoch luxuriös wirkt.

 Bisher habe ich nur über das Äußere der Fifty Fathoms geschrieben, möchte aber abschließend noch auf die magnetische Widerstandsfähigkeit des Films eingehen. Blancpain hat die genaue magnetische Widerstandsfähigkeit der Fifty Fathoms bisher nicht bekannt gegeben. Mit dieser Neuerscheinung wurde nun erstmals eine Spezifikation von 1000 Gauß (80.000 A/m) veröffentlicht. Diese Ankündigung enthüllte auch, dass die vorherige Fifty Fathoms-Serie eine maximale magnetische Widerstandsfähigkeit von 800 Gauß aufwies. Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums wurde die magnetische Widerstandsfähigkeit der Fifty Fathoms verbessert, wodurch sie sich für den professionellen Einsatz eignet. Dies ist in der Tat der passendste Aspekt für ein Jubiläumsmodell.


Kontaktinformationen: Blancpain Boutique Ginza Tel. 03-6254-7233


Der Weg zweier Taucher, die den Namen Blancpain Fifty Fathoms geerbt haben.

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Blancpains Fifty Fathoms Tech Gombessa: Ein Update zum 70. Jubiläum, speziell für professionelle Taucher

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Berichterstattung über die neueste und größte Blancpain Boutique Osaka Shinsaibashi

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