Orient Star feierte 2021 sein 70-jähriges Jubiläum und überarbeitete 2023 sein Kollektionssystem, um in die nächste Phase einzusteigen. Die neu eingeführten „M Collections“ bewahren die Leidenschaft für die Uhrmacherkunst, die der Markenname verkörpert, und erzählen gleichzeitig eine neue, einzigartige Geschichte, um die Faszination von Orient Star noch deutlicher zum Ausdruck zu bringen.

Das Zifferblatt, das die Aurora Borealis mit Perlmutt und Farbverlauf darstellt, und das kraftvolle, vom Perseus inspirierte Gehäuse unterstreichen das innovative Design der M34-Kollektion. Das Armband mit kurzen H-Gliedern sorgt für höchsten Tragekomfort. Automatikaufzug (Kal. F7F44). 24 Steine. 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve von ca. 50 Stunden. Edelstahlgehäuse (Durchmesser 40 mm, Höhe 13 mm). Wasserdicht bis 10 bar. Preis: 143.000 Yen (154.000 Yen für das Modell mit einem in ausgewählten Fachgeschäften erhältlichen Ersatzarmband aus Krokodilleder) (inkl. MwSt.).
Interviews und Text von Yuzo Takeishi
[Artikel erschienen in der Septemberausgabe 2023 von Kronos Japan]
Die neue Geschichte von Orient Star ist in der Rubrik „M34“ enthalten.
Tama Keiki, das 1950 mit der Herstellung von Armbanduhren begann, änderte 51 seinen Namen in Orient Watch und brachte im selben Jahr die koreanische Marke für mechanische Uhren, Orient Star, auf den Markt. Nach dem Aufkommen von Quarzuhren wurde die Marke in den 90er Jahren neu positioniert und feiert 2021 ihr 70-jähriges Jubiläum.
Ein typisches Beispiel für dieses Design ist das Skelett-Design, und die Uhren mit dieser Konstruktion sind vielfältig und reichen von klassisch bis modern. Aus diesem Grund wurde die Kollektion in den letzten Jahren nach der Richtung ihres Außendesigns kategorisiert, beispielsweise in „klassisch“, „modern“ und „sportlich“. Andererseits erschwert die große Bandbreite an Geschmäckern jedoch auch die Identifizierung der Kernwerte der Marke.
In diesem Herbst restrukturiert Orient Star seine Kollektion und konzentriert sich dabei vor allem auf Modelle ab 100.000 Yen. Die „M Collections“, benannt nach den Initialen des Messier-Katalogs – einer von dem Astronomen Charles Messier erstellten Klassifizierung von Nebeln, Sternhaufen und Galaxien –, führen nicht nur den Wunsch fort, mechanische Uhren zu kreieren, die als „leuchtende Sterne“ gelten und sich im Markennamen widerspiegeln, sondern verdeutlichen auch die konzeptionellen Unterschiede, indem jeder der drei Kollektionen eine eigene Geschichte verliehen wird.

Anlässlich des 70. Jahrestages der Markengründung hat Orient Star weiterhin modernisierte Uhren für die nächste Generation auf den Markt gebracht und mit der Einführung der M Collections den nächsten Schritt vollzogen.
Das erste Modell ist die „M34 F7 Semi-Skeleton“. Die M34-Kollektion, benannt nach der Messier-Nummer des Sternbilds Perseus, umfasst hochmoderne Uhren mit markanten Details, inspiriert vom griechischen Helden Perseus, nach dem das Sternbild benannt ist. Dieses Modell zeichnet sich durch kantige Bandanstöße und polierte sowie geschliffene Stunden- und Minutenzeiger aus, die der Uhr eine moderne und dynamische Ausstrahlung verleihen. Besonders beeindruckend ist das Zifferblatt, das von den Nordlichtern inspiriert ist.
Das Zifferblatt besteht aus Perlmutt, einem Material, das Orient Star schon oft verwendet hat. Die Oberfläche des hauchdünn geschnittenen Perlmutts wird zunächst blaugrün und anschließend an den Stellen 12 und 6 Uhr dunkelblau bemalt, wodurch ein Farbverlauf entsteht. Zusammen mit dem scheinbar schwebenden Perlmuttmuster auf dem Zifferblatt erzeugt dies einen mystischen Look, der an einen Polarlichtvorhang erinnert. Die dekorativen Arbeitsschritte, wie das Ausschneiden des Fensters bei 9 Uhr und das Einsetzen der Indizes, erfordern zudem hohes handwerkliches Geschick, da die Gefahr besteht, das extrem dünne Perlmutt zu beschädigen. Ein Zifferblatt mit Farbverlauf in Braun und Anthrazitgrau ist ebenfalls erhältlich und verkörpert auf elegante Weise die Expertise von Orient Star im Bereich farbiger Zifferblätter.

Die M34 F7 Semi-Skeleton besticht durch ihre einzigartige Zifferblattfarbe und präsentiert sich nicht nur in einem frischen Look, sondern bringt auch das Konzept der neuen Kollektion klar zum Ausdruck. Sie kann als symbolträchtiges Modell bezeichnet werden, das ein neues Kapitel für Orient Star eindrucksvoll einläutet.
Die Kollektion M42, benannt nach Orion, dem Sohn des Meeresgottes Poseidon, umfasst auch ein Taucheruhrenmodell. Nach der „Diver 1964“, die im März 2022 und 2023 erschien, verfügt dieses Modell über ein Gehäuse und Armband aus reinem Titan und ist damit rund 35 % leichter als das Edelstahlmodell. Automatikaufzug (Kal. F6N47). 22 Steine. 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve ca. 50 Stunden. Titangehäuse (41 mm Durchmesser, 14.3 mm dick). Wasserdicht bis 200 m. Preis: 176.000 Yen (inkl. MwSt.).
Die Kollektion M45, benannt nach dem Sternhaufen der Plejaden (Subaru), besticht durch ihr zeitloses und elegantes Design. Dieses Modell kombiniert weißes Perlmutt mit einem abgestuften Zifferblattrand und erinnert so an die herbstliche Nachtlandschaft des Tazawa-Sees in der Präfektur Akita, dem Produktionsort von Orient Star. Automatikwerk (Kal. F7M65). 22 Steine. 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve ca. 50 Stunden. Edelstahlgehäuse (Durchmesser 41 mm, Höhe 13.8 mm). Wasserdicht bis 5 bar. 220.000 Yen (inkl. MwSt.). Limitierte Auflage.

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