Die Partnerschaft zwischen Vacheron Constantin und dem Louvre begann im Jahr 2019. Aus dieser Beziehung ist ein beispielloses Meisterwerk entstanden: die Schlacht von Anghiari, ein Meisterwerk von Peter Paul Rubens, das im Louvre ausgestellt ist, wurde in Emaille auf dem Zifferblatt einer Les Cabinotiers-Uhr reproduziert.

Herausgegeben von Yuto Hosoda (Chronos-Japan)
[Artikel erschienen in der Septemberausgabe 2023 von Kronos Japan]
VACHERON CONSTANTIN × MUSÉE DU LOUVRE

Diese Les Cabinotiers-Uhr wurde als Pionierin der Idee „Ein Meisterwerk am Handgelenk“ geschaffen. Der Louvre stellt ein Echtheitszertifikat für das reproduzierte Gemälde aus. Automatikwerk (Kal. 2460 SC). 27 Steine. 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Gangreserve von ca. 40 Stunden. Gehäuse aus 18-karätigem Gold-Phosphat (40 mm Durchmesser, 9.42 mm Dicke). Einzigartiges Stück.
Nur wenige Uhren können garantieren, dass sie die Zeit über Jahrhunderte hinweg überdauern werden, aber Les Cabinotiers – Hommage an Peter Paul Rubens' Die Schlacht von Anghiari gehört definitiv dazu.
Rubens ist natürlich ein Maler, der als Meister des flämischen Barock des 17. Jahrhunderts berühmt ist. Er schuf das berühmte Gemälde in der Antwerpener Kathedrale, unter dem Nero, der Protagonist von „Ein Hund von Flandern“, stirbt. „Die Schlacht von Anghiari“ befindet sich heute im Louvre, doch um es besichtigen zu können, müssen bestimmte Formalitäten erledigt werden. Dieses wertvolle Werk wurde nun wiederentdeckt.

Die Geschichte beginnt mit dem erfolgreichen Gebot für eine individualisierbare Les Cabinotiers-Uhr bei der Auktion „Bid for the Louvre“ 2020, die in Solidarität mit dem Louvre stattfand. Vacheron Constantin, bereits im Vorjahr Partner des Louvre, spendete den gesamten Erlös an die Künstlerwerkstatt „Le Studio“. Im Gegenzug erhielt der Höchstbietende ein überraschendes Angebot: das Recht, ein Werk aus der Louvre-Sammlung auszuwählen und es auf dem Zifferblatt reproduzieren zu lassen. Nach Gesprächen mit den Kuratoren des Museums fiel die Wahl auf „Die Schlacht von Anghiari“, das im Lesesaal für Kupferstich und Zeichnungen im Südwesten des Museums ausgestellt ist.
Dieses Meisterwerk war ursprünglich ein großes Wandgemälde, das Leonardo da Vinci im heutigen Palazzo Vecchio in Florenz malen wollte. Rubens erhielt eine Kopie der unvollendeten, verloren gegangenen Skizze und ergänzte sie mit Tinte, Kreide und Wasserfarben. Diese „Inspiration“ trug zum anhaltenden Ruhm dieses legendären Meisterwerks bei. Später wurde an derselben Stelle im Palast ein weiteres Wandgemälde von Vasari geschaffen. In der Kunstwelt ist bekannt, dass das Gemälde eine versteckte Botschaft enthält, die darauf hinweist, dass die Skizze noch existiert. Die Schlacht von Anghiari, in der sich die Aura dieser großen Meister verwebt, erfuhr im 21. Jahrhundert eine neue Blütezeit.

Die Meisterhandwerker von Vacheron Constantin haben sich für die traditionelle Genfer Miniaturmalerei in Kombination mit der Grisaille-Emailletechnik entschieden. Durch den Einsatz unterschiedlich dicker Limoges-Weißglasur anstelle einer transparenten Glasur erhält die dynamische Komposition aus menschlicher Figur und Pferd eine exquisite Tiefe. Von einem Wandgemälde aus dem 16. Jahrhundert über eine Zeichnung aus dem 17. Jahrhundert bis hin zum Emaille-Zifferblatt der „Les Cabinotiers“ hat Vacheron Constantin diese seltene Schönheit zum dritten Mal in einem Kunstwerk verdichtet.
Professor Hirotas „Das ist fantastisch!“
Eine der stolzen Traditionen Genfs ist die Miniatur-Emaille, die detailreiche Gemälde in Emaille reproduziert. Üblicherweise wird sie in kräftigen Farben ausgeführt. Vacheron Constantin hingegen wählte die sepiafarbene „Schlacht von Anghiari“ als Motiv und lässt so Rubens’ Handschrift wiederaufleben. Der Grund für die Reproduktion dieses zeitlosen Meisterwerks in Emaille liegt in der Überzeugung, dass dieses einzigartige Stück, genau wie ein Gemälde, für immer erhalten bleiben wird. Dem Autor liegt lediglich ein Foto vor, doch die Perfektion ist unübertroffen.

http://www.webchronos.net/features/94556/

http://www.webchronos.net/features/85124/

http://www.webchronos.net/features/87465/
